Köln: Entscheidungen bei Mavraj und Lehmann stehen an

BVB und Horn? Keine Angebote, keine Gespräche

Timo Horn

Verzichtete bereits vor dieser Saison auf den Gebrauch der Ausstiegsklausel: Kölns Keeper Timo Horn. picture alliance

Yuya Osakos Vertragsverlängerung bis 2020 vom Donnerstag bildete die vorerst letzte Etappe im Verhandlungs-Marathon, den Geschäftsführer Jörg Schmadtke seit Monaten absolviert. Dabei schaffte er es - gemeinsam mit seinem für die Finanzen zuständigen Kollegen Alex Wehrle – dem FC ein solides Fundament für die Zukunft zu verpassen und dem Trainerteam zumindest mittelfristige personelle Planungssicherheit. Jonas Hector, Anthony Modeste, Marco Höger, Leonardo Bittencourt, Dominique Heintz und Sehrou Guirassy etwa sind bis 2021 gebunden, Salih Özcan, Simon Zoller und eben Osako bis 2020.

Fraglich ist aktuell lediglich noch die Zukunft von Mergim Mavraj und Kapitän Matthias Lehmann, deren Verträge im Sommer ebenso auslaufen wie der von Talent Lukas Klünter. Während bei ihm über eine Verlängerung mit anschließender Ausleihe nachgedacht wird, kann man bei den beiden Stammspielern von baldigen Entscheidungen ausgehen.

Ins Reich der Fabel gehört nach gesicherten Informationen des kicker aus dem Umfeld des Spielers die Gerüchte, Timo Horn stehe im Visier von Borussia Dortmund. Der Torhüter kann laut Klausel für neun Millionen Euro aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag aussteigen. Diese Möglichkeit hatte er bereits vor dieser Saison, verzichtete aber darauf. Und aktuell gibt es weder eine Anfrage noch Gespräche mit anderen Vereinen, weder von Seiten des FC noch von der des Spielers.

Frank Lußem