2. Bundesliga

Wolf: "Es war ein grausamer Tag"

Herber Rückschlag für Stuttgart in Dresden

Wolf: "Es war ein grausamer Tag"

Schlich mit seinem Team in Dresden vom Platz: VfB-Trainer Hannes Wolf.

Schlich mit seinem Team in Dresden vom Platz: VfB-Trainer Hannes Wolf. imago

5:0 stand am Ende auf der Anzeigentafel im Stadion in Dresden, Dynamo hatte dem VfB eine empfindliche Niederlage zugefügt. Der Knackpunkt: Manés vergebene Großchance (33.). "Wenn der VfB da in Führung geht, läuft die Partie anders", meinte Dresdens zweifacher Torschütze Gogia. Carlos Mané, gegen Fürth (4:0) noch gefeierter Doppeltorschütze, traf aber nicht. Und so nahm das Unheil für die Gäste nach dem 1:0 durch Kutschke (38.) binnen sechs Minuten seinen Lauf. Denn die Neuhaus-Elf legte bis zur 44. Minute doppelt nach - der Genickbruch für den VfB.

"Das erste Gegentor kann so passieren", meinte Hannes Wolf. "Danach ist dann etwas passiert, was in dieser Form nicht passieren darf", legte der VfB-Trainer nach: "Wir haben uns in der Phase bis zur Pause verloren, waren überhaupt nicht mehr präsent und mussten mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gehen."

Wir müssen eine sehr empfindliche Niederlage verarbeiten.

VfB-Trainer Hannes Wolf

Dabei waren die Schwaben doch nach vier Spielen ohne Niederlage (3/1/0) mit breiter Brust angereist, Dresden dagegen nach vier sieglosen Spielen (0/1/3, 2:10 Tore) vermeintlich angeschlagen. "Wir haben unser Spiel nicht so durchbekommen, wie wir uns das vorgestellt haben", erklärte Kapitän Christian Gentner. Das lag an Dynamo, das "die Zweikämpfe intensiv geführt" hat, wie SGD-Coach Uwe Neuhaus zufrieden feststellte: "So, wie wir uns das vorgenommen haben."

Gentner: "Genau aufarbeiten"

Die Sachsen liefen heiß, der VfB fing sich noch zwei Gegentore in Durchgang zwei. "Es war ein grausamer Tag, den wir erwischt haben. Das kann man nicht ändern, nur dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt", merkte Wolf ziemlich zerknirscht an. "Wir werden die Partie ganz genau aufarbeiten", fügte Gentner an. Vor allem die sechs Minuten, als der VfB völlig außer Rand und Band war.

nik