Fragezeichen hinter Leibold, Teuchert und Parker

Kirschbaum "jetzt stabil" - Schäfer auf der Bank

Thorsten Kirschbaum, 1. FC Nürnberg

Weiter im Tor des 1. FC Nürnberg: Thorsten Kirschbaum. imago

"Thorsten Kirschbaum wird wieder zwischen den Pfosten stehen, er ist jetzt sehr stabil", verkündete Schwartz vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) beim Karlsruher SC. "Raphael Schäfer kehrt in den Kader zurück, sitzt auf der Bank", ergänzte der Coach. Damit dürfte sich Kirschbaum seinen Platz im Tor des 1. FC Nürnberg zurückerobert haben!

Als Nummer 2 in diese Spielzeit gegangen, hatte Kirschbaum in den vergangenen vier Zweitliga-Spielen zwischen den Pfosten gestanden, nachdem der 37 Jahre alte Schäfer vor dem vierten Spieltag und der Begegnung gegen 1860 München (1:2) über Knieschmerzen geklagt hatte. Zuletzt beim 2:0 über Union beeindruckte Kirschbaum (kicker-Note 2) vor allem damit, dass er inmitten der Berliner Angriffsserien wie die personifizierte Ruhe wirkte. "Seine Ausstrahlung war richtig gut. In diesem Punkt hat er gewaltig zugelegt", befand sein Trainer damals.

Spielersteckbrief R. Schäfer

Schäfer Raphael

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Kirschbaum Thorsten

Trainersteckbrief Schwartz

Schwartz Alois

Schwartz hat also gar keinen Grund, in Karlsruhe einen Torhüterwechsel vorzunehmen. Dennoch sei er froh, "dass Rapha wieder da ist. Er wird uns mit seiner Erfahrung auch neben dem Platz helfen."

Verzichten muss der Club-Trainer auf den gesperrten Edgar Salli. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen der zuletzt angeschlagenen Tim Leibold, Cedric Teuchert und Shawn Parker. "Das müssen wir noch abwarten und von Tag zu Tag schauen", so Schwartz am Freitag bei der Pressekonferenz.

Schwartz: "Müssen hellwach sein"

Klar ist, dass die Nürnberger ihren Aufwärtstrend der vergangenen Spiele mit zwei Siegen in Folge bestätigen wollen. Schwartz warnt jedoch vor dem KSC, der im Jahr 2016 im heimischen Stadion noch ungeschlagen (fünf Siege, acht Unentschieden) ist: "Sie werden sich zuhause sicher nicht hinten reinstellen, sondern agieren. Da müssen wir hellwach sein und die Fehler, die sie machen, ausnutzen."

Seine Mannschaft habe die Länderspielpause "gut genutzt und weiter an den Abläufen und Automatismen gearbeitet", erklärte Schwartz. "Wir wollen noch kompakter stehen und schnell nach vorne umschalten. Was im Training "schon ganz gut ausgesehen hat", müssen die Nürnberger am Sonntag im Karlsruher Wildparkstadion auf den Platz bringen.

cfl/chb

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