Bielefeld fehlt die Effektivität

Rehm: "Nicht zu früh alles infrage stellen"

Rüdiger Rehm

Hat noch viel Arbeit bei seinem neuem Klub vor sich: DSC-Coach Rüdiger Rehm. imago

Fünf Punkte aus acht Spielen – so liest sich die magere Bilanz von Rehm. Dabei hatte man auf der Alm so hohe Erwartungen. Nach dem Abschied von Norbert Meier gen Darmstadt hoffte man auf eine attraktive Arminia. Rehms Ex-Team Großaspach hatte immerhin den zweitbesten Angriff der 3. Liga. Davon ist Rehm mit seiner neuen Mannschaft weit entfernt.

Seine Mannschaft bringe die letzten Bälle nicht an den Mann, analysiert er. "In Lautern (0:0, Anm.d.Red.) hatten wir über 20 Flanken und keinen einzigen Torabschluss nach einer Flanke", bemängelt der Trainer im Interview mit dem kicker.

Die Saisonziele sieht er bisher aber noch nicht in Gefahr. "Die einzige Aussage, die ich getroffen habe, ist, dass wir Platz zwölf aus der Vorsaison verbessern wollen." Da die Liga noch eng beieinander ist, trennen die Arminia nur drei Punkte von Platz zwölf, deswegen fordert Rehm Geduld ein: "Man sollte nie zu früh alles infrage stellen."

Allerdings dürfte schon die nächste Aufgabe alles andere als einfach werden. Kommenden Freitag (18.30 Uhr) kommen die Würzburger Kickers auf die Alm, und beim Team von Bernd Hollerbach herrscht Euphorie und großes Selbstbewusstsein. Der Aufsteiger aus Franken hat mit 14 Punkten einen Traumstart hingelegt. "Die haben genau das, was uns derzeit fehlt: die Effektivität." Man werde alles dafür tun, dass der Knoten platzt, verspricht Rehm.

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