US-Präsident ehrt den Stanley-Cup-Sieger

Kühnhackl und die "Pens" zu Gast bei Obama

Für die Sammlung: Die Penguins überreichen Barack Obama ein Trikot des Stanley-Cup-Siegers.

Für die Sammlung: Die Penguins überreichen Barack Obama ein Trikot des Stanley-Cup-Siegers. Getty Images

Kühnhackl, Sohn der deutschen Eishockey-Legende Erich Kühnhackl, hatte sich als dritter Deutscher in die Siegerliste der NHL-Champions eingetragen. Vor dem 24-Jährigen waren seine Landsleute Uwe Krupp (1996) und Dennis Seidenberg (2011) bereits erfolgreich gewesen.

Nun durfte also der Landshuter in Washington ins Weiße Haus. Mitte Juni hatte er mit den Pinguinen gleich in seinem ersten NHL-Jahr die Finalserie gewonnen, mit insgesamt zwei Toren und drei Vorlagen in den Play-offs auch ordentlichen Anteil am Erfolg der Mannschaft um Superstar Sid Crosby.

Pittsburgh Penguins - Vereinsdaten

Obamas "schöne Klammer": Aus Schwarz wurde Eisgrau

Obama wiederum erinnerte sich am Donnerstag daran, dass die "Pens" nicht zum ersten Mal in seinem "Wohnzimmer" zu Gast waren. "Das ist eine schöne Klammer für meine Präsidentschaft", sagte der bald aus dem Amt Scheidende. "In meinem ersten Jahr habt ihr Jungs den Cup geholt. Und nun seid ihr in meinem letzten Jahr wieder da." Verbunden mit einer netten Randnotiz: "2009 glich meine Haarfarbe allerdings mehr der des Pucks als der des Eises."

Obama lobte die Widerstandsfähigkeit der Penguins, die sich in der Finalserie mit 4:2 gegen die San Jose Sharks durchgesetzt hatten. "Mir gefällt am Erfolg dieses Teams am besten, dass es ihnen niemand zugetraut hat. Das ist mir sympathisch. Über mich wurde das gleiche gesagt."

aho/sid

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