Bremen-II-Kapitän Kazior kritisiert die Einstellung

Wolter nach dem 0:4: "Das Funkeln hat gefehlt"

Konnte sich auch gegen zwei Bremer durchsetzen: Münsters Adriano Grimaldi

Konnte sich auch gegen zwei Bremer durchsetzen: Münsters Adriano Grimaldi. imago

"In Münster werden wir auf einen Gegner treffen, der versuchen wird, ein positives Signal zu setzen, was die Schwierigkeit des Spiels ausmacht", hatte Wolter schon vor dem Auftritt im Preußenstadion gemeint. Doch "das positive Signal" des SCP konnte seine Mannschaft nicht verhindern. "Münster war topmotiviert, wir waren heute gar nicht da", stellte der Interimscoach im Anschluss die Unterschiede deutlich dar: "Das Funkeln hat gefehlt." Wolter geizte aber auch nicht mit Lob für den Gegner: "Münster hat das exzellent gemacht, guten Fußball gespielt und die Räume gut zugestellt."

Kapitän Rafael Kazior, noch einer der Besseren im Werder-Team, dem auch die Eggestein-Brüder nicht zu Durchschlagskraft verhelfen konnten, war naturgemäß unzufrieden mit dem Auftritt: "Wir haben heute vor allem in der Einstellung einiges vermissen lassen", legte der 33-Jährige den Finger in die Wunde. "Mit einer guten Leistung hätte man etwas mitnehmen können", meinte er trotz der deutlichen Niederlage. "Das Ergebnis war deutlich, weil wir schlecht waren."

Spielersteckbrief Kazior

Kazior Rafael

3. Liga - 9. Spieltag
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zum Spiel

Nach zwei Auswärtsniederlagen ohne Torerfolg (zuvor 0:2 in Magdeburg) seit der Übernahme des Drittliga-Teams von Alexander Nouri wollte Wolter den Blick schnell nach vorne richten: "Für uns war das heute ein gebrauchter Tag. Wir werden uns schütteln und dann geht's weiter." Und zwar mit einem Heimspiel: Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gastiert Wehen Wiesbaden an der Weser.

bru