Bundesliga

Groß & Co.: Frust nach dem "Nackenschlag"

Ingolstadt: Zweite 0:2-Heimniederlage

Groß & Co.: Frust nach dem "Nackenschlag"

Ingolstadts Pascal Groß.

reichlich bedient nach dem 0:2 gegen Frankfurt: Ingolstadts Pascal Groß. imago

Das 1:3 in München am vergangenen Samstag hatte zumindest noch Mut gemacht. Doch dieses 0:2 gegen Frankfurt drei Tage später sorgte beim FC Ingolstadt nur für Frust und Enttäuschung. Auch im zweiten Heimspiel ging der FCI als Verlierer vom Platz. Wieder hatte das Team große Schwierigkeiten, sich Chancen herauszuspielen. Wieder ermöglichte es dem Gegner zwei Tore.

Nach vier Spielen steht Ingolstadt mit nur einem Zähler im Tabellenkeller. Eine Ausbeute, mit der Groß überhaupt nicht zufrieden ist: "Wir haben uns mehr Punkte ausgerechnet." </pGegen Frankfurt begann der FCI mit vier nominellen Angreifern und gab von Beginn an Gas. "Die ersten zehn Minuten waren gut, danach wurde es weniger", meinte Groß. Der Mittelfeldspieler hatte in der ersten Minute die erste Chance - und schoss über das Tor. Nach der Anfangsphase ging jedoch fast gar nichts mehr. "Wir müssen es auch mal hinbekommen, uns für eine Druckphase mit einem Tor zu belohnen", sagt Groß. "Dann können wir mal mit einer Führung spielen."

Stattdessen geriet der FCI unmittelbar vor der Pause in Rückstand. Groß verlor bei einem Eckball den Kontakt zu David Abraham, der Frankfurt in Führung köpfte. "Ein schöner Nackenschlag", resümierte Trainer Markus Kauczinski. Einer, von dem sich sein Team nicht mehr erholte. Auch weil kurz nach der Pause das 0:2 folgte.

"Das ist sehr frustrierend", sagte nach der Partie Kauczinski, der auch mit den offensiven Bemühungen seiner Elf haderte. "Wir haben viel investiert und hatten immer mal wieder Phasen, in denen wir uns Chancen herausspielten. Aber der letzte Killerinstinkt fehlt."

Wir geben nicht auf. Die Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon.

Markus Kauczinski

Entmutigen lässt sich Kauczinski von den bisher enttäuschenden Ergebnissen jedoch nicht. "Wir geben nicht auf. Die Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon", sagt er. Auch Groß meint: "Wir müssen hart arbeiten, damit wir belohnt werden." Das klingt schon ein wenig nach Durchhalteparolen. Am Samstag in Gladbach müssen die Ingolstädter zeigen, dass mehr dahintersteckt.

David Bernreuther

Bilder zur Partie FC Ingolstadt 04 - Eintracht Frankfurt