2. Bundesliga

Keller schiebt Würzburg die Favoritenrolle zu

Berliner wollen die FWK-Serie durchbrechen

Keller schiebt Würzburg die Favoritenrolle zu

Schluck aus der Pulle und ab nach Würzburg: Union-Coach Jens Keller will den FWK ärgern.

Schluck aus der Pulle und ab nach Würzburg: Union-Coach Jens Keller will den FWK ärgern. imago

Man kann schon von einem Spitzenspiel sprechen, wenn der Tabellenfünfte beim Zweiten gastiert. Die Köpenicker befinden sich gerade auch in der richtigen Form, um ein solches anzugehen: Die ersten beiden Dreier sind eingefahren, dabei standen gleich sechs Tore auf der Habenseite (nur ein Gegentor). Die Offensive um Zweitliga-Top-Torjäger Collin Quaner (fünf Tore) und Steven Skrzybski (vier) kommt so langsam ins Rollen. Durchschlagskraft werden die Hauptstädter brauchen, um die bisherige Heimserie der Würzburger zu zerstören (1/1/0).

"Der Tabellenplatz sagt doch aus, dass die Würzburger die Favoriten sind. Sie stehen oben und haben ein Heimspiel. Es wird ein hartes Stück Arbeit für uns", gestand Coach Keller ein. Verstecken wollen sich die Eisernen deswegen freilich nicht: "Wir fahren natürlich nach Würzburg, um zu punkten. Wir fahren da hin, um ihre Serie zu brechen." Es ist eine Premiere, denn noch nie trafen der FWK und Union im direkten Duell aufeinander.

Rotation möglich

Vor dem wichtigen Vergleich wollte sich Keller auch in Sachen Personal nicht in die Karten schauen lassen. "Ich denke, es wird sehr wichtig sein, dass wir auch körperlich bei Würzburg dagegen halten. Es ist eine körperlich sehr präsente Mannschaft, aber mit der Qualität, die wir auch fußballerisch haben, sind wir sehr optimistisch", will Keller die vermeintliche Außenseiterrolle am Mittwoch nutzen. Dabei stehen ihm bis auf die Langzeitverletzten auch alle Spieler zur Verfügung, auch der von seiner Sperre befreite Fabian Schönheim ist eine Option .

msc