Bundesliga

Labbadia: "Es funktioniert noch nicht konstant"

Hamburg: Leipzig im Kopf - Freiburg vor der Brust

Labbadia: "Es funktioniert noch nicht konstant"

HSV-Coach Bruno Labbadia.

Sieglos und trotzdem zuversichtlich: HSV-Coach Bruno Labbadia. Getty Images

Nur 1:1 gegen den FC Ingolstadt, dann trotz langer Führung noch ein 1:3 in Leverkusen und nun das: Mit 0:4 ging der HSV am Ende gegen RB Leipzig unter. Heftige Pfiffe der Fans und Wut bei den Spielern machten sich im Anschluss breit. " Wir wurden zu Recht von den Fans ausgepfiffen" , gab Mittelfeldmann Lewis Holtby entnervt zu Protokoll. "Es tut mir leid für alle, die heute unsere Farben tragen mussten. Jeder einzelne Fan wurde von uns enttäuscht."

Deutlicher traf es noch der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer: "Die Niederlage vergangene Woche in Leverkusen war schon hart, aber das jetzt war ein absoluter Tiefschlag, der uns so niemals passieren darf."

Am Sonntag stand für die Spieler vom Samstag eine Radtour an, der Rest versammelte sich mit dem Trainerteam auf dem Platz. Dass die Pleite noch nicht ganz verdaut war, gab auch Labbadia zu ("ein brutaler Nackenschlag, keine Frage"), doch "wir müssen schnell lernen, mit solchen Situationen besser umzugehen. Wir schütteln das jetzt ganz schnell ab und richten unsere gesamte Konzentration auf Freiburg."

Labbadia: "Werden uns belohnen"

Bereits am Dienstag bekommen es die Hanseaten im Breisgau (20 Uhr, LIVE! bei kicker.de) mit dem nächsten Aufsteiger zu tun. "Wenn wir unser Spiel durchbringen", versicherte Labbadia, "dann werden wir uns auch belohnen." Aber: Trotz der Transferoffensive im Sommer steht auch nach drei Spielen kein Sieg zu Buche, dazu traf bisher nur Neuzugang Bobby Wood, von Rekordverpflichtung Filip Kostic (14 Millionen Euro) kamen bislang noch keine großen Akzente im Offensivspiel.

Von seiner Mannschaft ist Labbadia dennoch nach wie vor überzeugt: "Ich sehe jeden Tag, in jedem Training und in jedem Spiel, dass die Mannschaft unbedingt will und alles probiert." Das Problem an der Sache: "Es funktioniert noch nicht konstant über 90 Minuten zu 100 Prozent. Doch daran arbeiten wir weiter und nehmen in Freiburg einen neuen Anlauf." Personell kann der HSV dann bis auf den Ausfall von Denis Diekmeier aus dem Vollen schöpfen.

kon