2. Bundesliga

Hannovers Bakalorz: "Das brauchen wir für die nächsten Wochen"

Stendel mit deutlichen Worten

Hannovers Bakalorz: "Das brauchen wir für die nächsten Wochen"

Marvin Bakalorz

Antreiber auf dem Platz: Hannovers Marvin Bakalorz im Zweikampf gegen Bielefelds Manuel Prietl. imago

Nach dem turbulenten 3:3 auf der Bielefelder Alm fand 96-Coach Stendel deutliche Worte: "Das war 90 Minuten lang nicht das, was wir können und wollen", sagte er. Den Punkt nehme er "natürlich gerne" mit und auch bei Standards habe seine Elf dieses Mal das nötige Glück gehabt. Doch unter dem Strich zeigte sich der Ex-Profi enttäuscht von der Leistung seines Teams. Ähnlich sah es Füllkrug, der bei "96 TV" erklärte: "Es war eine katastrophale erste Hälfte. Das darf nie wieder passieren." Der Neuzugang aus Nürnberg fügte an: "Die zweite Halbzeit war fußballerisch auch nichts Großes, aber eine kämpferische Leistung."

Immerhin hatten die Hannoveraner auf diese Weise die beiden Tore zum 2:2- und 3:3-Ausgleich erzwungen. Kenan Karaman hatte in der 69. Minute per Kopfball nach einer Ecke getroffen. In der Nachspielzeit war es Bielefelds Sebastian Schuppan, der eine scharfe Hereingabe von Iver Fossum ins eigene Tor lenkte und so mit seinem zweiten Eigentor für die Punkteteilung sorgte. Aus dem Spiel heraus lief bei Hannover vor allem im letzten Spielfeld-Drittel wenig. "Es ist extrem schwer, gerade wenn der Gegner sehr tief steht und dann in den Räumen extrem attackiert", fand Bakalorz eine Erklärung.

Spielersteckbrief Bakalorz
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2. Bundesliga - Tabelle
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3
1. FC Heidenheim
10

"Müssen uns jetzt an die eigene Nase greifen"

Spielbericht

Bei aller Kritik nahm der 27-Jährige aber auch eine positive Erfahrung aus dem Spiel mit: "Zurückzukommen und zu zeigen, dass die Mannschaft lebt, auch bei einer schlechten Leistung - das ist immer gut", sagte er. "Das brauchen wir für die nächsten Wochen." Dennoch soll es am Mittwoch gegen den Karlsruher SC (17.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) nach nun zwei sieglosen Spielen in Folge auch spielerisch wieder klappen. "Wir müssen uns jetzt an die eigene Nase greifen und es dann besser machen", betonte Bakalorz.

kon