Bundesliga

Hasenhüttl: "Kein Protestmarsch gegen Kühne"

Leipzigs Demme droht auszufallen

Hasenhüttl: "Kein Protestmarsch gegen Kühne"

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl

Will sich in Hamburg nur auf Fußball konzentrieren: RB-Trainer Ralph Hasenhüttl. imago

"Benno Schmitz ist sicherlich die erste Alternative auf die Position", sagte Hasenhüttl, stellte zugleich aber auch den Einsatz des Brasilianers Bernardo in Aussicht: "Mit seiner Spielintelligenz und seiner Zweikampfstärke ist er auch eine Option." Seit Dienstag versucht der Coach, den Defensiv-Allrounder als Rechtsverteidiger anzulernen. Ob der aus Salzburg geholte Brasilianer mit dem starken linken Fuß die ungewohnte Position bis zum Samstag tatsächlich schon so weit verinnerlicht hat, dass sein Einsatz ratsam ist, bleibt abzuwarten.

Der zweite personelle Wechsel bahnt sich im defensiven Mittelfeld an. Diego Demme konnte wegen Problemen in der Hüfte die Einheit am Donnerstag nicht mitmachen. "Wir werden nichts riskieren", sagte Hasenhüttl auch mit Blick auf die anstehende Englische Woche: "Rotation wird da ohnehin ein großes Thema werden." Erster Anwärter auf Demmes Platz in der Doppelsechs ist Naby Keita, gegen Dortmund nach der Einwechslung Schütze des 1:0-Siegtreffers. "Er ist sicher eine Option", so Hasenhüttl.

Was ich versprechen kann, ist, dass unsere Fans keinen Protestmarsch gegen Investor Kühne geplant haben.

Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl

Dass einige HSV-Fans am Samstag einen Protestmarsch gegen RB Leipzig planen, kommentierte Hasenhüttl süffisant mit einem Seitenhieb gegen das HSV-Modell mit Geldgeber Klaus-Michael Kühne: "Was ich versprechen kann, ist, dass unsere Fans keinen Protestmarsch gegen Investor Kühne geplant haben. Ich kann versprechen, dass wir uns auf unser Fußballspiel konzentrieren."

Oliver Hartmann

kicker.tv Hintergrund

Hasenhüttl kontert: Kein Protestmarsch gegen Kühne

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