2. Bundesliga

Kleeblatt mit großen Personalsorgen

Fürth: Sieben Spieler brechen weg

Kleeblatt mit großen Personalsorgen

Stefan Ruthenbeck

"Wenn man nicht aufpasst, geht das voll in die Hose": Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck. imago

Keine Kreativzentrale, Personalprobleme auf der offensiven Außenbahn

Die Ausfallliste der Spielvereinigung ist lang: Zu den langzeitverletzten Mathis Bolly (Aufbautraining), Sercan Sararer und Jurgen Gjasula (beide muskuläre Probleme im Beckenbereich) gesellten sich vor der Begegnung mit Würzburg auch noch Veton Berisha, Zlatko Tripic (beide Adduktorenprobleme) und Sebastian Freis (Kniebeschwerden). Außerdem handelte sich Robert Zulj aufgrund einer Tätlichkeit eine nachträgliche Sperre ein .

SpVgg Greuther Fürth - Vereinsdaten

Gründungsdatum

23.09.1903

Vereinsfarben

Weiß-Grün

Trainersteckbrief Ruthenbeck
Ruthenbeck

Ruthenbeck Stefan

Damit bricht dem Kleeblatt nicht nur die Kreativzentrale im Mittelfeld (Gjasula und Zulj) weg, sondern auch die beiden gesetzten offensiven Flügel (Berisha und Freis) samt den drei potenziellen Vertretern (Tripic, Sararer, Bolly). Ruthenbeck steht also vor einer großen Herausforderung.

Lösungsansätze mit Vukusic, Kirsch, Heidinger und Steiniger

Das Problem im offensiven Mittelfeld kann der 44-Jährige noch am leichtesten lösen: Bleibt Ruthenbeck beim 4-2-3-1-System wäre Benedikt Kirsch eine Alternative für die Zehn. Bei einer Umstellung auf ein 4-4-2 würde diese Position wegfallen - Serdar Dursun und Ante Vukusic würden dann als Doppelspitze stürmen.

Auf den Außen muss hingegen getüftelt werden: Mit der Hereinnahme von Rechtsverteidiger Sebastian Heidinger könnte entweder Khaled Narey oder Niko Gießelmann vom defensiven auf den offensiven Flügel rücken. Die zweite Vakanz könnten Daniel Steininger oder George Davies ausfüllen - für beide wäre es der erste Startelf-Einsatz in der 2. Liga. Wobei Davies zuletzt mit einer Hauterkrankung zu kämpfen hatte und droht, Ausfall Nummer acht zu werden.

Ruthenbeck: "...dann geht das voll in die Hose"

"Wir werden trotzdem eine Mannschaft bringen, die gegen Würzburg gewinnen kann. Es werden viele junge Spieler zum Einsatz kommen", gibt sich Ruthenbeck optimistisch. Trotz der kritischen Personallage will der 44-jährige Trainer "jetzt das dritte Heimspiel in Serie gewinnen". Immerhin geht es im Duell mit den Kickers um die vorübergehende Vormachtstellung in Franken. Unterschätzen wird Fürth den Aufsteiger nicht, so Ruthenbeck: "Würzburg hat ein paar spannende Jungs dabei, und wenn man nicht aufpasst, geht das voll in die Hose."

cru