Bundesliga

Labbadia: "Es geht nicht um neu oder alt"

Labbadia will keine Debatte über seine Neulinge

Labbadia: "Es geht nicht um neu oder alt"

HSV-Trainer Bruno Labbadia, hier im Gespräch mit Nachwuchsmann Bakery Jatta.

HSV-Trainer Bruno Labbadia, hier im Gespräch mit Nachwuchsmann Bakery Jatta. imago

Ist Olympiasieger Douglas Santos schon reif für die Startelf? Wann schlägt die Stunde von Alen Halilovic? Fragen, bei denen der 50-Jährige die Stirn in Falten legt. "Ich würde mir wünschen, dass das irgendwann mal aufhört, über die Neuen zu reden. Für mich ist entscheidend, welcher Spieler in welchem Moment der Richtige für die Mannschaft ist."

Mit Aussagen wie diesen schürt Labbadia keine Euphorie, will aber auch genau das vor dem Spiel gegen den starken Aufsteiger aus Sachsen gar nicht. "Es geht um die richtige Mischung, die haben wir in dieser Woche reinzubekommen versucht."

Für mich ist entscheidend, welcher Spieler in welchem Moment der Richtige für die Mannschaft ist.

HSV-Trainer Bruno Labbadia

Und es geht um die richtige Personalauswahl. In Leverkusen musste er insbesondere bei der Besetzung des Defensiv-Zentrums noch arg improvisieren, seit Mittwoch ist nun Allrounder Gideon Jung zurück im Mannschaftstraining ("Es sieht sehr flüssig aus bei ihm"), Donnerstag stieg Kapitän Johan Djourou planmäßig ein ("Wenn er auch Freitag normal trainiert, kann er dabei sein").

Zudem sind die beiden erst frisch zurückgekehrten Lewis Holtby und Albin Ekdal nun eine komplette Trainingswoche weiter. Wichtige Voraussetzungen um bestehen zu können gegen einen Gegner, über den Labbadia sagt: "Der gute Start von RB überrascht mich überhaupt nicht."

Sein Ziel ist ebensowenig überraschend: "Für uns zählt, dass wir ihre Erfolgswelle unterbrechen." Ganz gleich, ob mit oder ohne den Einbau der teuren Neulinge.

Sebastian Wolff

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