2. Bundesliga

Trotz Anfragen: Scorer Skrzybski bleibt gelassen

Union will mit dem Offensivmann verlängern

Trotz Anfragen: Scorer Skrzybski bleibt gelassen

Steven Skrzybski

Befindet sich in starker Form: Unions Steven Skrzybski. imago

"Wir brauchen uns nicht zu verstecken", antwortete Keller trocken auf die Frage, ob er sich vor der personell stark besetzten Offensive des TSV 1860 München, dem kommenden Gegner am Freitagabend (ab 18.30 Uhr LIVE! bei kicker.de), fürchte. Denn der ehemalige Schalker Trainer weiß selbst, dass sich angesichts der vergangenen Ergebnisse eher die Löwen Gedanken machen sollten.

Satte acht Treffer markierten die Köpenicker alleine in den vergangenen beiden Duellen - und damit schon fünf mehr als der TSV 1860 in der bisherigen Spielzeit. Hinter Spitzenreiter Eintracht Braunschweig (12 Tore) stellt Union aktuell die zweitbeste Tormaschinerie der Liga (11). Ein Garant dafür ist Steven Skrzybski.

1. FC Union Berlin - Vereinsdaten

Gründungsdatum

20.01.1966

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Trainersteckbrief Keller

Keller Jens

Spielersteckbrief Skrzybski

Skrzybski Steven

Skrzybski begehrt

Der flexibel einsetzbare Offensivmann sammelte bereits sechs Scorerpunkte (drei Tore, drei Assists), in der noch jungen Spielzeit war lediglich Teamkollege Collin Quaner noch effektiver (fünf Tore, zwei Assists). Im Gegensatz zur Vorsaison legte Skrzybski noch einmal eine Schippe drauf, trotzdem hatten das Eigengewächs im Sommer schon einige Vereine auf dem Zettel - wie etwa der VfB Stuttgart.

"Es stimmt, im Sommer gab es Anfragen", bestätigte der 23-Jährige, "aber damit habe ich mich gar nicht beschäftigt." Noch, denn sein starker Start dürfte weitere Begehrlichkeiten wecken. Allerdings denkt Union nicht daran, seinen Stürmer abzugeben, vielmehr intensivierten die Eisernen zuletzt die Gespräche, um ihn langfristig an sich zu binden. Voreilig will Skrzybski nicht handeln: "Bei dem Thema gibt es doch keinen Druck, mein Vertrag läuft ja noch bis 2018."

Hedlund noch nicht bereit

Während er den Verein bestens kennt, muss Simon Hedlund erst noch Fuß fassen. Der schwedische Offensivspieler kam kurz vor Ende der Transferphase aus Elfsborg, hatte zunächst Eingewöhnungsprobleme und Trainingsrückstand. Am Mittwoch stieg der 23-Jährige dann ins Mannschaftstraining ein. "Für das Spiel bei 1860", machte Coach Keller klar, "ist er definitiv keine Option." Das können die Eisernen wohl verkraften, im Angriff läuft es derzeit schließlich rund.

mam