Frankfurt: Innenband des Rechtsverteidigers kaputt

Varela-Schock: OP und drei bis vier Monate Pause

Guillermo Varela, Eintracht Frankfurt

Er muss operiert werden: Frankfurts Guillermo Varela. picture alliance

Das Derby in Darmstadt war noch keine zwei Minuten alt, als Varela unglücklich von Sven Schipplock getroffen wurde und behandelt werden musste. Der Neuzugang von Manchester United biss noch kurz auf die Zähne, musste aber bereits in der 7. Minute ausgewechselt werden. Timothy Chandler, der als Innenverteidiger begonnen hatte, rückte auf die Position rechts in der Viererkette, neu ins Spiel kam Jesus Vallejo, der im Abwehrzentrum neben David Abraham eine ordentliche Leistung bot.

Am Sonntagmorgen sprach Kovac von einem kaputten Innenband im Bereich des Sprunggelenks und erklärte, dass dem 23-Jährigen sogar eine Operation droht. Diese Vermutung wurde am Montag bestätigt, der Neuzugang muss bereits am Dienstag unters Messer. Der Eingriff erfolgt durch Dr. Neun in der BG-Unfallklinik. Varela wird damit drei bis vier Monate ausfallen.

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"Ich hatte gleich ein schlechtes Gefühl. Das war eine sehr unnötige Aktion", erklärte Sportvorstand Fredi Bobic mit Blick auf Schipplocks Foul, "für den Jungen ist das sehr bitter. Und auch mir hat das mehr weh getan als die Niederlage".

Die Abwehrsorgen werden vor dem Spiel gegen Leverkusen damit immer größer. Neben den langfristigen Ausfällen der Innenverteidiger Marco Russ und Bamba Anderson, dem die Sportinvalidität droht, muss auch Michael Hector (Rotsperre) noch ein Spiel pausieren. Sollte Abraham oder Vallejo etwas passieren, wäre die Not groß. "Man muss den Teufel nicht an die Wand malen. Wir werden Varelas Ausfall schon kompensieren können", sagt Bobic.

Julian Franzke/mst