Bundesliga

Mainz-Coach Schmidt appelliert an Vernunft

Wieder heißes Duell von Wagner und Donati?

Mainz-Coach Schmidt appelliert an Vernunft

Martin Schmidt

Verspürt Vorfreude vor dem Marathon der nächsten Wochen: FSV-Trainer Martin Schmidt. Getty Images

"Ich kämpfe immer gegen eine Mannschaft. Und dazu gehört eben auch der Trainer", sagt Schmidt. Was also erwartet der Coach vom kommenden Gegner? "Keine Ahnung", scherzt Schmidt, ehe er ernst wird: "Die Stärken Hoffenheims sind klar ersichtlich." Dazu zählt der Schweizer vor allem das Tempo über die Flügel. "Der Klub macht seit Jahren eine gute Figur", ergänzt Sportchef Rouven Schröder, der auch die Arbeit der Kraichgauer auf dem Transfermarkt lobt, aber anmerkt: "Trotzdem sind sie zu schlagen."

Sieben Spiele in 21 Tagen

Ein positives Erlebnis wäre für die Nullfünfer enorm wichtig, angesichts der anstehenden Aufgaben. Sieben Partien stehen in den nächsten 21 Tagen auf dem Plan - ein zähes und für die Rheinhessen ungewohntes Programm. Beschweren mag sich freilich niemand darüber. "Es gibt kein Jammern", sagt Schmidt, "ich freue mich auf jedes Spiel." Nach diesem Marathon, mit vier Liga-Duellen und zwei Etappen in Europa, wisse man, "wo wir stehen", sagt der Trainer, "die Vorfreude ist klar größer als die Bange".

Spielersteckbrief Wagner
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Spielersteckbrief Donati
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Donati Giulio

Trainersteckbrief Schmidt
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Schmidt Martin

Duell der Heißsporne

Das Kräftemessen mit der TSG ist also der Startschuss für aufregende drei Wochen. Interessant dürften am Sonntag auch die Zweikämpfe zwischen Giulio Donati und Sandro Wagner sein. "Wenn die beiden aufeinandertreffen", witzelt Schmidt, "dann wird’s halt rumpeln." In der vergangenen Rückrunde beim 0:0 zwischen Mainz und Darmstadt lieferten sich die beiden einen heißen Tanz am Rande der Fairness. Der Italiener sah nach 57 Minuten die rote Karte. Schmidt habe nun an Donatis Vernunft appelliert, will seinen Rechtsverteidiger aber nicht einbremsen. "Ich will nichts herbeibeschwören, was nicht ist", betont der Trainer. Es kann also losgesehen in Mainz ...

Georg Holzner