2. Bundesliga

Ruthenbeck will nicht nur "auf den lieben Gott" hoffen

Fürth wird sich in Düsseldorf nicht verstecken

Ruthenbeck will nicht nur "auf den lieben Gott" hoffen

"Das wird unangenehm": Kleeblatt-Coach Stefan Ruthenbeck will in Düsseldorf keine Angst sehen.

"Das wird unangenehm": Kleeblatt-Coach Stefan Ruthenbeck will in Düsseldorf keine Angst sehen. imago

Die Düsseldorfer Kurzbeschreibung von Ruthenbeck bringt es auf den Punkt. "Kompakt, erst zwei Gegentore, können aber auch Tore machen", fasst der Kleeblatt-Coach zusammen: "Es ist eine Mannschaft, die sehr erfahren ist. Sie haben den VfB Stuttgart geschlagen. Ein schwieriger Gegner." Was die Fortuna so gefährlich macht? "Da kommt geballte Erfahrung auf uns zu." Nichtsdestotrotz verfüge die Mannschaft über genug Selbstvertrauen, Düsseldorf zu ärgern. Ruthenbeck rechnet sich "schon ein bisschen was aus" und glaubt, dass "wir da was mitnehmen können".

Vom Heimsieg aus der vergangenen Spielzeit (3:1) solle sich seine Mannschaft nicht täuschen lassen. "Es wird nicht der Gegner sein von letztem Jahr. Ich finde der Gegner zeigt eine gute Mentalität, das zeigen auch die Laufstrecken. Die laufen im Spiel immer über 115 Kilometer. Das wird unangenehm", prognostiziert Ruthenbeck. Dafür spricht auch die längere Verletztenliste beim Kleeblatt, auf der neben Sercan Sararer, Mathis Bolly und Jurgen Gjasula nun noch Georgie Davies (Hauterkrankung) zu finden ist. Dazu steht hinter Nicolai Rapp aufgrund einer Prellung noch immer ein Fragezeichen. "Wir haben trotz der Ausfälle keine Angst", so Ruthenbeck.

Spielersteckbrief J. Gjasula
J. Gjasula

Gjasula Jurgen

Spielersteckbrief Rapp
Rapp

Rapp Nicolai

Spielersteckbrief Davies
Davies

Davies George

2. Bundesliga - 4. Spieltag
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2. Bundesliga - Tabelle
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2
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8
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7

Wir fahren da hin, sind selbstbewusst und wollen was mitbringen, ganz klar. Wir haben einen klaren Auftrag.

Stefan Ruthenbeck über das Spiel in Düsseldorf

Sich hinter dem Lazarett zu verstecken, kommt dem gebürtigen Kölner ohnehin nicht in den Sinn: "Trotz alledem haben wir genug Qualität, dass wir sagen, wir fahren da jetzt nicht hin und hoffen nur auf den lieben Gott. Sondern wir fahren da hin, sind selbstbewusst und wollen was mitbringen, ganz klar. Wir haben einen klaren Auftrag." Die Ausfälle würden den Franken ja auch ein wenig "in die Karten spielen". Junge Talente sollen weiter gefördert werden. "Es ist doch spannend. Ich freue mich drauf und diesen Weg gehen wir weiter", sieht Ruthenbeck jetzt vor allem auch die Chance, dass sich "die Jungs weiter präsentieren" können - und das auf der großen Bühne.

msc