Leipzig stellt Papadopoulos, Burke und Bernardo vor

Rangnick: Burke ist "ein Naturereignis"

Oliver Burke (l.), Ralf Rangnick

Händeschütteln: Oliver Burke (l.) und Leipzigs Sportboss Ralf Rangnick. picture alliance

"Der größte Grund, weshalb ich hier bin, war der Ralf", sagte Papadopoulos, der vor fünf Jahren unter Rangnick auf Schalke zum Leistungsträger reifte. Und der nun nach zuletzt verletzungsbedingt leidvollen Monaten in Leverkusen zunächst auf Leihbasis den Neustart anstrebt. Dafür, so erzählte Rangnick, habe der Grieche finanzielle Abstriche beim Gehalt gemacht, "das spricht für seinen Charakter." Rangnick sieht in dem vornehmlich für die Innenverteidigung eingeplanten Defensiv-Allrounder "einen richtigen Krieger auf dem Platz".

Oliver Burke hat indes andere Qualitäten. Der schottische Rohdiamant, laut Rangnick physisch "ein Naturereignis", soll mit seiner Geschwindigkeit das Angriffsspiel beflügeln. "Ich habe nicht einmal in meinen Vertrag geschaut, sondern wusste auf Anhieb, dass Leipzig die perfekte Adresse für mich ist", sagte der für über über 15 Millionen Euro von Nottingham Forrest geholte Rechtsaußen und schwärmte in den höchsten Tönen von den Trainingsmöglichkeiten: "Das sind mit die besten Bedingungen, die ich jemals gesehen habe."

Spielersteckbrief K. Papadopoulos

Papadopoulos Kyriakos

Spielersteckbrief Bernardo

Fernandes da Silva Junior Bernardo

Spielersteckbrief Burke

Burke Oliver

Gleiches meint auch der für sechs Millionen Euro aus Salzburg geholte Bernardo. "In zwei, drei Jahren wird das ein sehr großer Verein in Deutschland sein", prophezeite der Brasilianer in perfektem Englisch und betonte, dass er nicht vom Schwesterklub umdelegiert wurde. "Ich habe die Entscheidung getroffen, sonst niemand." Die Kritik an seinem zum FC Augsburg gewechselten Ex-Teamkollegen Martin Hinteregger an Leipzigs Personalpolitik gegenüber Salzburg wies Bernardo zurück: "Er sollte nicht über mich richten, ich richte auch nicht über ihn."

Oliver Hartmann