Zagreber Duo hilft beim FCA-Transfer - Unmut bei Rangnick

Hintereggers stressiger Mittwoch

Von der österreichischen Nationalmannschaft zur Vertragsunterschrift nach Augsburg: Martin Hinteregger (re.).

Von der österreichischen Nationalmannschaft zur Vertragsunterschrift nach Augsburg: Martin Hinteregger (re.). picture alliance

Während sich der Mittwoch für den Spieler stressig gestaltete, waren es die vergangene Wochen für die Augsburger Verantwortlichen. Zähe Verhandlungen waren es, das bestätigte FCA-Manager Stefan Reuter: "Es war nicht einfach, aber es hat sich gelohnt, dass wir bis zum Schluss geduldig geblieben sind."

Ein bisschen durfte er sich auch bei Junior Fernandes und Hilal Soudani bedanken, die mit ihren beiden Treffern für Dinamo Zagreb Hintereggers Ex-Verein RB Salzburg die Qualifikation für die Champions League erneut durchkreuzten und den Weg für den Transfer damit ebneten.

Spielersteckbrief Hinteregger

Hinteregger Martin

Er sagt öfter etwas, was drei Wochen später wieder völlig anders ist.

Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick über Martin Hinteregger

Der Innenverteidiger selbst wollte unbedingt zurück in die Bundesliga, nachdem Borussia Mönchengladbach seine Kaufoption nach der vergangenen Rückrunde nicht gezogen hatte. Ein erstes Angebot vom Salzburger Schwesterverein RB Leipzig hatte Hinteregger allerdings abgelehnt - sehr zum Unmut von Sportdirektor Ralf Rangnick: "Er sagt öfter etwas, was drei Wochen später wieder völlig anders ist. Wenn er es sich überlegt, muss er mir aber schon genau erklären, warum er es jetzt anders sieht."

Er überlegte es sich nicht und kommt nun voraussichtlich erst Ende des Monats nach Leipzig - zum Auswärtsspiel bei RB und mit der Augsburger Zirbelnuss statt dem österreichischen Bundesadler auf der Brust.

Patrick Kleinmann