Freistellung des Trainers nach fünf Spieltagen

Berliner AK trennt sich von Baumgart

Steffen Baumgart

Nicht länger Trainer des Berliner AK: Steffen Baumgart. imago

"Im beidseitigen Einvernehmen" beende man die Zusammenarbeit, ließ der Berliner AK wissen. Die Freistellung erfolgt, nachdem man sich erst vor dieser Spielzeit auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt hatte. Eingestiegen war Baumgart beim BAK im Sommer 2015. In seiner ersten Saison verpasste er die Meisterschaft - und damit die Qualifikation zur Aufstiegsrunde zur 3. Liga - nur denkbar knapp. Punktgleich mit dem Meister und späteren Aufsteiger FSV Zwickau kamen die Berliner ins Ziel, wiesen nach 34 Spieltagen aber die um ein Tor schlechtere Tordifferenz auf.

Nachdem einige Leistungsträger den Verein verlassen hatten, aber auch einige namhafte Akteure neu verpflichtet worden waren (u.a. Sembolo, Uzoma, Chahed, Trapp), gingen die Berliner als Mitfavorit in die neue Saison. Der Start spiegelte dies aber überhaupt nicht wieder: Gleich zum Auftakt gab es ein 0:3 gegen Schönberg, in den folgenden vier Spielen blieb der BAK zwar ungeschlagen, konnte allerdings auch nur die Begegnung gegen Meuselwitz (1:0) gewinnen. Dazu kamen Rückschläge durch schwere Verletzungen von Baris Gündüzer (Mittelfußbruch), Sofien Chahed und Tobias Hasse (beide Kreuzbandriss). Mit nur drei Toren aus fünf Spielen geizte die Baumgart-Elf mit Toren, Carl Zeiss Jena ist im Kampf um die Aufstiegschance bereits neun Punkte voraus.

So entschied man sich beim Berliner AK um Sportdirektor Kemal Halat, sich von Trainer Baumgart zu trennen. "Der Verein und das gesamte Team hinter dem Team bedanken sich für 14 Monate der guten Zusammenarbeit und wünschen Steffen Baumgart für die persönliche und berufliche Zukunft alles Gute", gab der Klub dem scheidenden Trainer mit auf den Weg.

bru