2. Bundesliga

Kickers: Im dritten Anlauf gegen den BTSV

Würzburg erwartet Braunschweig im DFB-Pokal

Kickers: Im dritten Anlauf gegen den BTSV

Jubel beim FWK

Am Sonntag wollen die Kickers auch gegen den BTSV jubeln. picture alliance

Als die Würzburger Kickers am 7. August zum ersten Zweitliga-Auftakt seit rund 38 Jahren bei der Eintracht aus Braunschweig gastierten, musste FWK-Coach Bernd Hollerbach im Anschluss an die Partie feststellen, "dass Braunschweig ein Topteam ist". Mit 2:1 besiegten die Schützlinge von Torsten Lieberknecht die Franken - doch der Trainer war für das kommende Pokalspiel gewarnt: "Würzburg war der erwartet harte Brocken. Das wird auch in 14 Tagen nicht leichter für uns."

Hollerbach freut sich auf den Pokal

Das erste Aufeinandertreffen gab es in der Saison 2014/15 im DFB-Pokal. Bundesliga-Absteiger Braunschweig bezwang den damaligen Viertligisten nur knapp mit 1:0, der krasse Außenseiter Würzburg schrammte haarscharf an einer Pokal-Sensation vorbei. Doch zwei Jahre später haben sich die Vorzeichen geändert: Bei einem Weiterkommen der Kickers, mittlerweile ebenfalls Zweitligist, würde nun niemand mehr von einer Sensation sprechen. Hollerbach sieht sein Team gerüstet und will keine Vergleiche mit der Partie von vor 14 Tagen anstellen: "Das ist jetzt ein anderer Wettbewerb als in der Liga - das ist ein K.-o.-Spiel, das kann man immer gut machen. Das ist ein Spiel und ich hoffe, dass wir diesmal an der Reihe sind - ich mag diese Spiele. Die K.-o.-Spiele."

Spielersteckbrief Wulnikowski

Wulnikowski Robert

Spielersteckbrief Pisot

Pisot David

Spielersteckbrief Soriano

Soriano Elia

Spielersteckbrief E. Taffertshofer

Taffertshofer Emanuel

Spielersteckbrief Siebenhandl

Siebenhandl Jörg

Trainersteckbrief Hollerbach

Hollerbach Bernd

Wir nehmen den Gegner sehr ernst. Die Euphorie in Würzburg ist da, es wird ein enges Spiel.

Marc Arnold, Sportlicher Leiter Eintracht Braunschweig

Zwischen den beiden Aufeinandertreffen mit den Niedersachsen stand noch die Heimpremiere auf dem Dallenberg gegen den vierfachen deutschen Meister 1. FC Kaiserslautern an. Dort sicherten sich die Kickers mit einem 1:1-Unentschieden den ersten Punktgewinn in der noch jungen Spielzeit und konnten Selbstvertrauen tanken. Dies hat man auch beim Gegner bemerkt. Der Sportliche Leiter des BTSV, Marc Arnold, glaubt an "eine Partie auf Augenhöhe. Wir nehmen den Gegner sehr ernst. Die Euphorie in Würzburg ist da, es wird ein enges Spiel".

Siebenhandl und Pisot vor Pflichtspieldebüt?

Hollerbach wird im Pokal wohl die Rotationsmaschine anwerfen. Im Tor könnte der zu Saisonbeginn verpflichtete Keeper Jörg Siebenhandl Robert Wulnikowski ersetzen, auch der unter der Woche verpflichtete David Pisot könnte von Anfang an auflaufen. Zudem ist der in der Liga gesperrte Emanuel Taffertshofer im Pokal spielberechtigt. Der Coach wollte sich nicht konkret zu seiner Aufstellung äußern, stritt die genannten Namen aber auch nicht ab: "Ich habe alle im Kopf. Auch die die hintendran waren. Das geht immer schnell bei mir: Wenn gut gearbeitet, gut trainiert wird, kann sich jeder empfehlen."

Doch egal mit welcher Startelf, egal wie - für die Unterfranken soll endlich der erste Saisonsieg her. Nicht nur aus sportlicher Sicht, das Erreichen der zweiten Pokalrunde würde auch kräftig Geld in die Vereinskasse spülen. Zudem ist der Wettbewerb für die Kickers ja schon nicht mehr ganz neu: Bereits das dritte Jahr in Folge stehen sie in der ersten Hauptrunde, absolvierten bislang insgesamt zehn Pokalspiele. Im vorletzten Jahr schaffte es der FWK sogar in die zweite Runde, wo man letztlich unglücklich ausschied - gegen Braunschweig.

kög