Wird Nürnbergs Gislason rechtzeitig fit für Heidenheim?

Schwartz: "Es wird sicher ein Geduldsspiel"

Alois Schwartz

Am Freitag erstmals in einem Pflichtspiel als FCN-Coach im Nürnberger Stadion auf der Bank: Alois Schwartz. picture alliance

Der Frust saß tief. Miso Brecko war es zu viel. Wenige Augenblicke nachdem Schiedsrichter Tobias Welz der Partie im Dresdener Stadion ein Ende bereitet hatte, pfefferte der Nürnberger Kapitän seine Trinkflasche auf den Rasen. Das 1:1 samt Last-Minute-Gegentor missfiel Brecko sichtlich. Spät hatte der Club einen Auftakt nach Maß aus der Hand gegeben - und will dies am Freitagabend gegen Heidenheim wieder wettmachen.

Doch FCN-Coach Alois Schwartz mahnt: "Heidenheim ist sehr robust, schaltet gut um und hat sehr gute Standards." Das Team von der Ostalb ist keinesfalls zu unterschätzen, der FCH zählt längst zum Kreise der etablierten Mannschaften im Unterhaus. Sein erstes Spiel gewann Heidenheim mit 1:0 gegen Aue. Und Schwartz warnt vor zu hohen Erwartungen vor dem ersten Heimspiel. Zwar freue er sich "riesig auf diese Premiere im Stadion", aber: "Es wird sicher ein Geduldsspiel werden."

Heidenheim ist sehr robust, schaltet gut um und hat sehr gute Standards.

Alois Schwartz

Ob Schwartz in diesem erneut auf Lukas Mühl setzt, ließ der Coach offen. In Dresden lief das 19-jährige Eigengewächs im defensiven Mittelfeld auf und spielte recht solide (kicker-Note 4,0). Schwartz erklärte: "Er hat es zwei Spiele hintereinander gut gemacht." Womöglich gewähre er dem Talent aber eine Pause.

Eine solche könnte Rurik Gislason unter Umständen notgedrungen erhalten. In Dresden saß der Isländer zwar auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. "Wir müssen abwarten, ob es geht", hielt sich Schwartz bedeckt. Der Isländer laboriert an einem Schlag auf die Achillessehne.

lei