Bundesliga

Nagelsmann: Lob für die Profis

Hoffenheims Trainer kennt im Training keine Gnade

Nagelsmann: Lob für die Profis

"Da wird es im Training schon mal unangenehm": Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann.

"Da wird es im Training schon mal unangenehm": Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann. imago

In dieser Phase der Vorbereitung, in der es ums Ganze und den Kampf um die Plätze geht. "Da wird es im Training schon mal unangenehm", erzählt Nagelsmann mit einem Schmunzeln auf den Lippen. "Da wird mehr kritisiert - zum Beispiel bei Schiedsrichterentscheidungen."

Ansonsten kann der 29-Jährige nicht klagen, was den Einsatzwillen, die Eigenmotivation und die Leistungsbereitschaft seiner Profis angeht. "Die Jungs ziehen gut mit." Allerdings habe man "auch noch etwas Zeit, um bei 100 Prozent zu sein". Nachdem in den vergangenen Wochen ein Hauptaugenmerk auf einer stabilen Defensive lag, wird in dieser Woche am Abschluss gearbeitet. Immer in schnellstem Tempo, nach langen oder kurzen Bällen, hoch oder flach und wie gewohnt in farblich verschieden gekleideten Mannschaften.

Vargas und Schär wären nicht eben günstig

Ein Team bilden häufig Adam Szalai, Eduardo Vargas, Jiloan Hamad und Tarik Elyounoussi, die den Verein verlassen dürften, wenn sie ein annehmbares Angebot eines Interessenten vorlegen können. Kein einfaches Unterfangen, zumal Hoffenheim nicht bereit ist, die Spieler unter Wert abzugeben. Bei Vargas wird mindestens eine zweistellige Ablösesumme erwartet. Und auch die anderen dürften nicht gerade billig werden. Auch nicht für Darmstadt 98, das sich für Elyounoussi interessiert.

Ebenfalls in Richtung zweistellige Ablöse würde sich die Forderung bei Fabian Schär bewegen. Der Schweizer Nationalspieler steht weiterhin beim FC Valencia auf dem Zettel. Doch nur, wenn die Spanier den deutschen Weltmeister Shkodran Mustafi zu Arsenal ziehen lassen müssen. Schär, der bei der EM in Frankreich auf sich aufmerksam gemacht hat, besitzt noch einen Vertrag bis 2019.

George Moissidis