Mainz: Verteidiger lobt Breite im Kader

Bells Erkenntnis: "Kein Bruch im Spiel"

"Da war kein Qualitätsverlust": Der Mainzer Stefan Bell, hier links gegen Liverpools Origi.

"Da war kein Qualitätsverlust": Der Mainzer Stefan Bell, hier links gegen Liverpools Origi. imago

"Da war kein Qualitätsverlust, kein Bruch im Spiel bei uns", fand der Innenverteidiger, der den 1. FSV Mainz 05 bei Jürgen Klopps Rückkehr am Sonntag auf den Platz führte. Für den 24-Jährigen ist "dies mit einer Saison, in der wir viele Spiele haben werden, das wichtigste Fazit: Wir haben eine Breite von 20, 22 Spielern auf einem ähnlich hohen Niveau." Die Rheinhessen sind in der kommenden Spielzeit wegen der Qualifikation für die Europa League in drei Wettbewerben gefordert; gegen den Vorjahres-Finalisten des früheren UEFA-Pokals fehlten zudem noch die Ersatztorhüter Gianluca Curci (Wadenverletzung) und Jannik Huth (Olympia-Teilnahme) sowie Niko Bungert (Schonung) und Jean-Philippe Gbamin (Sprunggelenksblessur).

Dennoch gelte es, den Kantersieg gegen eine leicht verstärkte Liverpooler B-Elf, die tags zuvor in Bestbestzung den FC Barcelona mit 4:0 deklassiert hatte, richtig einzuordnen: "Letztes Jahr haben wir auch Lazio Rom 3:0 geschlagen." Das gelang beim Härtetest am Bruchweg zwei Wochen vor Saisonstart. Beide Partien seien vergleichbar, erklärt Bell: "Auch die Römer hatten damals ein Spiel und eine Reise in den Knochen."

Benni Hofmann

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