Kein Bundesligist dabei

Weiler: Über Prag nach Europa? Büskens mit Losglück

René Weiler

Hofft nun auf die Europa League: Anderlechts Trainer René Weiler. imago

Als René Weiler den 1. FC Nürnberg Ende Juni in Richtung RSC Anderlecht verließ, hatte der Coach auch die Gelegenheit vor Augen, bald einen Champions-League-Teilnehmer statt eines Zweitligisten zu trainieren. Daraus wurde allerdings nichts, weil die Belgier in der Qualifikation zur Königsklasse am russischen Vizemeister FK Rostow scheiterten (2:2, 0:2).

Statt an den Play-offs zur Champions League teilzunehmen, muss Weilers RSC nun sogar um die Teilnahme an der Europa League bangen. Die finale Hürde vor der Gruppenphase heißt Slavia Prag, Verein des Ex-Kölners Dusan Svento.

RSC Anderlecht - Vereinsdaten

Gründungsdatum

27.05.1908

Vereinsfarben

Lila-Weiß

Trainersteckbrief Weiler

Weiler René

Zweigeteilte Stimmung in Wien

Unter den Losen zu den Europa-League-Playoffs befanden sich auch zwei österreichische Vertreter, jeweils aus der Hauptstadt, jeweils mit einem deutschen Trainer. Während Rapid, vom Schalker Euro-Fighter und Fürths Aufstiegscoach Mike Büskens trainiert, mit AS Trencin aus der Slowakei eine einfachere Aufgabe vor der Brust hat, misst sich Thorsten Finks Austria Wien mit Rosenborg Trondheim, dem amtierenden norwegischen Meister.

Der Ex-Schalker Roman Neustädter trifft mit seinem neuen Arbeitgeber Fenerbahce Istanbul auf die Grasshoppers Zürich, Hertha-Bezwinger Bröndby erwartet zwei Duelle mit Panathinaikos Athen mit dem Ex-Paderborner Jens Wemmer. Um international weiter Schlagzeilen zu schreiben, muss EM-Aufsteiger Dimitri Payet mit West Ham United, in der vergangenen Premier-League-Saison starker Siebter vor Liverpool oder Chelsea, den rumänischen Klub Astra Giurgiu ausschalten.

mam