Deutscher Meister gewinnt mit 4:1

Green-Gala in Charlotte: Bayern deklassiert Inter

Schnürte schon vor der Halbzeitpause einen Dreierpack: Julian Green (re. Vidal).

Schnürte schon vor der Halbzeitpause einen Dreierpack: Julian Green (re. Vidal). Getty Images

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti ließ im Vergleich zum Spiel gegen den AC Mailand zahlreiche Stars gegen Inter draußen und brachte stattdessen viele Spieler aus der zweiten (und dritten) Reihe. Starke hütete das Tor, Fedhahn, Benko, Pantovic und Green durften beispielsweise von Beginn an ran. Die etablierten Kräfte hießen: Alaba, Ribery, erstmals nach seinem Urlaub Vidal, Thiago, Javi Martinez und Rafinha. Torwart Ulreich, Badstuber, Bernat, Xabi Alonso und Lahm kamen nicht zum Zug.

Green war schon nach sieben Minuten erfolgreich. Ribery und Alaba hatten die Vorarbeit geleistet, Letzterer scharf an den Fünfer geflankt, wo Green per Grätsche vollendete. Benko tankte sich wenig später durch, um für Ribery aufzulegen - 2:0 Bayern (12.). Ein Doppelpack Greens (30., 35.) machte den 4:0-Pausenstand perfekt.

Spielersteckbrief Green

Green Julian

Trainersteckbrief Ancelotti

Ancelotti Carlo

Bei schwülen Bedingungen vor 53.629 Zuschauern in Charlotte wurden Trinkpausen verordnet. Für den zweiten Abschnitt brachte Carlo Ancelotti dann Alonso, Bernat, Tillman und Öztürk für Ribery, Martinez, Vidal und Pantovic. Nach einer Stunde kam auch noch Dorsch für Rafinha.

In der Offensive fehlte nach Wiederanpfiff der Schwung aus Hälfte eins. Inter blieb lange Zeit der Ehrentreffer verwehrt, auch weil Felipe Melo per Kopf nach einer Nagatomo-Flanke und Kondogbia aus der Distanz Pech hatten. Erst ein katastrophaler Fehlpass von Alaba gestattete Inter-Offensivmann Icardi in der 90. Minute den Sololauf zum 1:4-Endstand.

Nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen den AC Mailand in Chicago und dem klaren Sieg über Inter geht es für die Bayern nun weiter nach New York, wo am Mittwoch Champions-League-Sieger Real Madrid wartet, der am Samstag Chelsea mit 3:2 bezwang.

Rummenigge rügt Ribery: Nachtreten gegen Guardiola bringt nichts

Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge hat im Rahmen der USA-Reise der Münchner die Kritik von Franck Ribery in Richtung Ex-Trainer Pep Guardiola kommentiert. "Ich glaube, es gibt keinen Grund, (bei) Pep Guardiola nachzutreten. Wir haben viel mit ihm gewonnen. Wir haben sehr auch von ihm profitiert. Nachtreten bringt nichts", sagte Rummenigge im Interview mit "BR Sport". Ribery hatte geäußert, er brauche keinen Trainer, der ihm sage, wie er sich richtig zu verhalten habe auf dem Platz. Carlo Ancelotti sei "komplett anders" und zudem erfahrener. "Ancelotti gibt uns, was wir vorher ein bisschen vermisst haben", so Ribery.

Guardiola hatte auf der China-Reise seines neuen Arbeitgebers Manchester City auf die Kritik reagiert: "Er hat Recht: Ich bin jung. Und ich bin Trainer", sagte der Spanier und fügte an: "Ich habe viel gelernt in dieser Woche."

Statistik zum Spiel

Inter Mailand: Handanovic - D'Ambrosio, Miranda, Ranocchia, Ansaldi (73. D'Ambrosio) - Nagatomo, Melo, Kondogbia, Erkin (46. Bessa) - Palacio, Jovetic (73. Miangue)
FC Bayern: Starke - Rafinha (60. Dorsch), Feldhahn, Martinez (46. Bernat), Alaba - Benko (73. Lappe), Vidal (46. Öztürk), Thiago (73. Crnicki), Pantovic (46. Alonso) - Green, Ribery (46. Tillman)
Zuschauer: 53.629
Tore: 0:1 Green (7.), 0:2 Ribery (12.), 0:3 Green (30.), 0:4 Green (35.), 1:4 Icardi (90.)
Gelbe: - / Ribery

aho

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