18:10 - 10. Spielminute

Tor 0:1
Venglinski
Rechtsschuss
Dnipro

19:04 - 49. Spielminute

Tor 1:1
Hoogma
Handelfmeter,
Rechtsschuss
HSV

19:11 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Dnipro)
Rotan
für Shelayev
Dnipro

19:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Reinhardt
für Rahn
HSV

19:17 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (HSV)
Cardoso
für Jarolim
HSV

19:21 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Maksimyuk
Dnipro

19:28 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
Kostishin
Dnipro

19:35 - 81. Spielminute

Tor 2:1
Romeo
Kopfball
Vorbereitung Barbarez
HSV

19:38 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Reinhardt
HSV

19:39 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Dnipro)
Hritsay
für Mikhailenko
Dnipro

HSV

DNI

1. Runde, Hinspiel: Hamburger SV - Dnjepropetrowsk 2:1 (0:1)

Der HSV zieht den Kopf aus der Schlinge

HSV-Coach Jara nahm im Vergleich zum jüngsten 2:1-Sieg gegen Rostock zwei Veränderungen vor. Rahn erhielt auf der linken Abwehrseite den Vorzug vor Kling. Außerdem verstärkte der Österreicher die Offensive, brachte mit Romeo für Benjamin einen zusätzlichen Stürmer und baute so die Abwehr zu einer Dreierkette um. Dnjepr-Coach Kutscherevsky bereitete derweil der Ausfall seines Mittelfeldakteurs Nazarenko (Trainingsrückstand nach Zehenbruch) sorgen. Dagegen stand der gefährlichste Torjäger Venglinski nach ausgeheiltem Zehenbruch erstmals wieder zur Verfügung.

Spieler des Spiels

Nico Jan Hoogma Abwehr

3
Spielnote

4,5
Tore und Karten

0:1 Venglinski (10', Rechtsschuss)

1:1 Hoogma (49', Handelfmeter, Rechtsschuss)

2:1 Romeo (81', Kopfball, Barbarez)

HSV

Pieckenhagen 4 - Hoogma 3 , Ujfalusi 5 - Rahn 4,5 , Wicky 3,5, Maltritz 4, Jarolim 4 , Barbarez 3 - Mahdavikia 4, Romeo 4 , Takahara 4

Dnipro

Medin 3 - Yezerskyy 3,5, Rusol 3, Matyukhin 4, Spevak 3 - Shelayev 4 , Mikhailenko 4 , Rykun 4, Kostishin 4 , Maksimyuk 4,5 - Venglinski 3

Schiedsrichter-Team

Martin Ingvarsson Schweden

3,5
Spielinfo

Stadion

AOL Arena

Zuschauer

26.831

Der HSV ergriff gegen den derzeitigen Dritten der ukrainischen Wischa Liga von Beginn an die Initiative. Obwohl die Osteuropäer dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte standen, hielten sie stets einen gewissen Respektabstand vom jeweiligen Gegenspieler. Die Hanseaten nutzten diese Freiheiten zu ersten gefährlichen, aber nicht zwingenden Aktionen. Dnjepr agierte taktisch klug und spekulierte auf überfallartige Angriffe. Gleich mit dem ersten schlugen sie zu. Rykun setzte mit einem weiten Pass Venglinski in Szene, der Ujfalusi austanzte und anschließend das Leder über Pieckenhagen ins Tor hob (11.). Am Spiel änderte das wenig. Hamburg bestimmte weiter das Spielgeschehen, wirkte drückend überlegen und kombinierte gefällig. Etwas Zählbares sprang dabei nicht heraus, dazu fehlte die Präzision in den Aktionen und die zündende Idee. Zudem kam die HSV-Defensive gegen die pfeilschnellen und technisch versierten Spitzen der Ukrainer des Öfteren in Verlegenheit - die offensive Aufstellung von HSV-Coach Jara wurde bis dato nicht belohnt. Gegen Ende der ersten Hälfte stellte Dnjepropetrovsk alle Offensivbemühungen ein, die Hamburger nisteten sich weiter in der gegnerischen Hälfte ein. Gefahr drohte Dnjepr-Keeper Medin wegen wenig zielgerichteter Angriffe jedoch kaum. Nach dem Wechsel waren die Angriffsaktionen der Norddeutschen zielgerichteter. Anstatt das Leder nur rund um den Strafraum laufen zu lassen, forcierten sie das Flankenspiel. Mit Erfolg: Im Anschluß an einen abgeblockten Romeo-Kopfstoß wehrte Mikhaylenko eine Mahdavikia-Ecke mit der Hand ab. Schiedsrichter Ingvarsson zeigte zu Recht auf den ominösen Punkt, Kapitän Nico-Jan Hoogma versenkte den Strafstoß rechts unten (50.). Nach gut einer Stunde nahmen die Hanseaten etwas das Tempo aus der Partie, wirkten nicht mehr so konsequent in den Zweikämpfen und bauten so die Kutscherevsky-Elf wieder auf , die nun mehr Spielanteile verzeichnen konnte. Jedoch fing sich die Truppe von Coach Jara bald wieder, auch wenn spielerisch nicht mehr viel zu sehen war. Mit hohen Bällen versuchten die Hamburger ihr Glück, doch Ujfalusi (75.) und Reinhardt (76.) scheiterten zunächst in aussichtsreicher Lage. Zur Erleichterung der Hamburger Anhänger machte es Romeo kurze Zeit später besser. Barbarez hatte sich an der linken Grundlinie durchgesetzt und butterweich auf den zweiten Pfosten geflankt. Dort brauchte der Argentinier nur noch zur Führung einzunicken (81.). Am Ende sichert sich der HSV eine passable Ausgangssituation für das Rückspiel in der Ukraine. Das stete Anrennen der Hanseaten wurde letztlich belohnt. Dnjepropetrovsk präsentierte sich als geschlossene Einheit mit einer gefährlichen Konter-Taktik, insgesamt taten die Ukrainer aber zu wenig.