17:47 - 17. Spielminute

Gelbe Karte
Madlung
Hertha

18:53 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
R. Pinto
für Wichniarek
Hertha

18:57 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
M. Hartmann
für van Burik
Hertha

19:01 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Groclin Grodzisk)
Gorszkow
für Pawlak
Groclin Grodzisk

19:05 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Luizao
für Mladenov
Hertha

19:13 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Krizanac
Groclin Grodzisk

19:14 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Niedzielan
Groclin Grodzisk

19:15 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Sobolewski
Groclin Grodzisk

19:14 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Groclin Grodzisk)
Piechniak
für Krizanac
Groclin Grodzisk

19:19 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Groclin Grodzisk)
Rocki
für Niedzielan
Groclin Grodzisk

BSC

GRO

1. Runde, Hinspiel: Hertha BSC - Groclin Grodzisk 0:0

Hertha zeigt bei Nullnummer keinen Biss

Zum Auftakt im UEFA-Cup lief fast dieselbe Mannschaft wie am Samstag in Bochum (2:2) auf. Einzige Änderung: Der in diesem Wettbewerb noch gesperrte Dardai wurde durch Wichniarek ersetzt. So stellte Hertha-Coach Huub Stevens das System wieder um und ließ zwei Stürmer auflaufen. Der Tabellenzweite der polnischen Ekstraklasa beweist in dieser Saison Torgefährlichkeit. Schon 17 Mal in den sechs Ligapartien hat die Truppe von Trainer Dusan Radolsky ins Schwarze getroffen, der gefährlichste Angreifer Niedzielan allein vier Mal.


Die 1. Runde auf einen Blick


Spieler des Spiels

Marcin Zajac Mittelfeld

2,5
Spielnote

4,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Hertha

Kiraly 4 - Friedrich 4, van Burik 4,5 , Madlung 4,5 , Simunic 4 - N. Kovac 5 , Neuendorf 3,5, Mladenov 4 , Goor 4,5 - Wichniarek 5 , Bobic 5

Groclin Grodzisk

Liberda 2,5 - Mynar 4, Wieszczycki 4,5, Pawlak 4 , Krizanac 4 - Sobolewski 4 , Zajac 2,5, Mila 3,5, Sedlacek 4,5 - Rasiak 4, Niedzielan 3

Schiedsrichter-Team

Fernando Carmona Mendez Spanien

4,5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

23.142

Die Gäste aus der Kleinstadt in der Nähe von Posen stellten gleich klar, dass sie den Weg nach Berlin nicht umsonst machen wollten. Die Polen ließen Berlin nicht zur Entfaltung kommen und blieben durch Konter in dieser ersten Halbzeit stets gefährlich. Wie so oft in den letzten Spielen der Hauptstädter war kein Konzept zu erkennen, so dass es praktisch keine herausgespielte Torchance für die Hertha gab. So resultierte die einzige Möglichkeit aus einer Standardsituation in der 22. Minute: Nach einer fein gezirkelten Flanke von Neuendorf aus halbrechter Position köpfte Bobic aufs Tor, doch Wichniarek erwischte das Leder noch und lenkte es auf Gäste-Keeper Liberda - Spekulation, ob der Ball ohne das Eingreifen des Hertha-Stürmers im Netz gezappelt hätte. Außer einem Schussversuch von Mladenov und eines möglichen Elfmeters nach einem Zupfer an Wichniarek hatte die Hertha nichts zu bieten. Anders die Grodzisker, die gefällig nach vorne kombinierten und einem Tor näher waren als die Berliner. Nach einer Hereingabe von Niedzielan kam Mila nur einen Schritt zu spät, auch der Fallrückzieherversuch des zentralen Mittelfeldspielers hätte durchaus von Erfolg gekrönt sein können - der Ball landete auf dem Tornetz (43.). Die Verunsicherung der Hertha spiegelte sich mit dem Pausenpfiff wieder. Keeper Kiraly ließ im Getümmel eine Flanke wieder fallen, der Rückzieher von Krizanac verfehlte sein Ziel allerdings doch recht deutlich. Die Hauptstadtelf wurde mit Pfiffen in die Kabine begleitet. Auch nach Wiederanpfiff blieben die Polen das spielstärkere Team und ließen die Stevens-Truppe nicht zur Entfaltung kommen. Ein Kopfball von Wieszczycki, der nur knapp sein Ziel verfehlte, brachte die nächste Möglichkeit, das herbeigesehnte Auswärtstor zu erzielen. Die Hertha wurde ausschließlich nach Ecken gefährlich, doch weder Friedrich (61.) noch Neuendorf (68.) brachten das Leder bei ihren Kopfballversuchen am starken Torwart Liberda vorbei. Das Spiel verflachte in der Endphase zusehends, denn auch die bis dahin aufgeweckteren Gäste waren mit ihren Kräften merklich am Ende. So blieb es bei der für Hertha enttäuschenden Nullnummer. Auch auf internationalem Parkett können die Berliner nicht überzeugen. Gegen eine starke und torgefährliche Gäste-Elf fanden die Hauptstädter keine spielerischen Mittel und wurden nur durch Standards gefährlich. Im Rückspiel bei Groclin (15.10.) muss sich die Stevens-Truppe deutlich steigern, wenn es mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde klappen soll.