Neuzugang zeigt sich beim Laktattest topfit

Rudnevs: "Ich kann gut mit Modeste spielen"

Artjoms Rudnevs

Schon bald im Kölner Trikot zu sehen: Artjoms Rudnevs ist vom HSV in die Domstadt gekommen. imago

Kölns neuer Stürmer hat einiges vor. "Ich möchte den nächsten Schritt machen", begründete Artjoms Rudnevs am Mittwoch seinen ablösefreien Wechsel vom HSV zum FC. Das heißt für ihn: mehr Spielanteile und damit auch mehr eigene Treffer. "Ich habe nicht so oft gespielt. Deswegen bin ich jetzt hier in Köln", sagt der 28-Jährige, der beim Laktattest topfit wirkte, beim Lauf auf der Tartanbahn locker in den Kurven auf der längeren zweiten Bahn lief.

Auf die Frage, wie viel er in der Sommerpause trainiert habe, antwortete er: "Nicht viel..." Und hatte die Lacher auf seiner Seite. In Sachen Ausdauer ("Zu laufen ist kein Problem") braucht sich der Nationalspieler in Köln nicht zu verstecken.

Ich bin hierhergekommen, um zu kämpfen.

Artjoms Rudnevs

Das hat er auch in anderer Hinsicht nicht vor. "Ich bin hierhergekommen, um zu kämpfen. Modeste ist ein guter Stürmer. Aber wenn viele gute Stürmer da sind, gibt es Konkurrenzkampf und das ist gut für mich", erklärt der schnelle Rechtsfüßer, der beim HSV nach seiner ersten Saison 2012/2013 mit zwölf Treffern in der Folgezeit nicht nur aus sportlichen Gründen nur noch sporadisch zum Einsatz kam. "Es war eine gute Zeit. Das erste Jahr war für mich geil, da habe ich viele Tore gemacht", blickt Rudnevs zurück.

Jetzt in Köln hofft er auf einen Platz neben Torjäger Anthony Modeste. "Ich glaube, beim FC kann ich gut mit Modeste spielen, aber ich bin nicht der Trainer." Man darf gespannt sein, wie es für Rudnevs beim FC läuft.

Stephan von Nocks