Auch Maradona will den Superstar umstimmen

Präsident inklusive: Alle wollen Messi zurück!

Lionel Messi

Alle wollen, dass er weitermacht: Lionel Messi. Getty Images

Mit aller Macht versucht Argentinien, Messi zum Rücktritt vom Rücktritt zu überreden. Die Prominenz geht vorneweg. Staatspräsident Mauricio Macri rief den Star des FC Barcelona an und bat ihn, die Entscheidung zu überdenken. Auch Diego Maradona schaltete sich ein. "Messi muss in der Nationalelf weitermachen", sagte Argentiniens Fußball-Legende, im Vorfeld ungewollt auch als Kritiker des "Flohs" in Erscheinung getreten .

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Spielersteckbrief Messi

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"Er ist noch nicht am Ende, weil er in der Form nach Russland kommen kann, um Weltmeister zu werden", führte die "Hand Gottes" weiter aus. Die WM-Endrunde in zwei Jahren ohne den heute 29-jährigen Messi sei für Maradona undenkbar.

Bei der Rückkehr nach Buenos Aires wurde Messi von zahlreichen Fans mit Plakaten empfangen. "Messi, wir verdienen dich nicht, aber bitte bleib", stand beispielsweise zu lesen.

Der fünfmalige Weltfußballer hatte nach seiner vierten Finalniederlage mit Argentinien, einem 2:4 im Elfmeterschießen gegen Copa-Titelverteidiger Chile, seinen Rücktritt erklärt. Nach 55 Toren für die "Albiceleste" (Rekord) und 113 Einsätzen für sein Land. Dass ein 114. Einsatz hinzukommt, dafür will Maradona höchstpersönlich sorgen. "Ich will mit ihm sprechen und gegen alle kämpfen, die ihn alleine gelassen haben", sagte der 55-Jährige mit Giftpfeil Richtung AFA-Verbandsspitze.

aho

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