Regionalliga

Stürmer Engelbrecht wechselt nach Steinbach

Verstärkung für die Offensive

Stürmer Engelbrecht wechselt nach Steinbach

Daniel Engelbrecht in Aktion.

Verstärkt ab sofort die Offensive des TSV Steinbach: Daniel Engelbrecht. imago

Der dritte Neuzugang im Dress der Steinbacher wurde verpflichtet. Der 25-jährige Daniel Engelbrecht wechselt mit sofortiger Wirkung zum hessischen Regionalligisten und soll dort laut Coach Matthias Mink ein "Garant für gutes und effektives Offensivspiel" werden. Bei seinem neuen Arbeitgeber wird Engelbrecht auf die ehemaligen Mannschaftskollegen Sasa Strujic, Frederic Löhe und Sascha Marquet treffen.

"Ich glaube, dass hier etwas entsteht"

"Die Gespräche mit den Verantwortlichen haben mir von Beginn an ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich freue mich riesig, weil ich glaube, dass hier etwas entsteht", so Engelbrecht über seinen Transfer. Der gebürtige Kölner, der in seiner bisherigen Karriere unter anderem für den VfL Bochum, die Suttgarter Kickers und zuletzt Alemannia Aachen auflief, darf sich auf ein schnelles Wiedersehen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber einstellen. Am 5.Juli wird die Alemannia aus Aachen anlässlich eines Testspiels gegen Steinbach im Sportpark zu Gast sein.

Spielersteckbrief Löhe

Löhe Frederic

Spielersteckbrief Marquet

Marquet Sascha

Spielersteckbrief Engelbrecht

Engelbrecht Daniel

Spielersteckbrief Strujic

Strujic Sasa

Alemannia Aachen - Vereinsdaten

Gründungsdatum

16.12.1900

Vereinsfarben

Schwarz-Gelb

Comeback nach Herzstillstand

Der laut Trainer Mink "intelligente Stürmer mit hoher Trefferquote" ist auch abseits des Platzes ein echter Kämpfer. Im Juli 2013 erlitt Engelbrecht im Ligaspiel gegen Rot-Weiß Erfurt einen Herzstillstand, kollabierte und musste reanimiert werden. Da in der Folge eine Herzmuskelentzündung sowie chronische Herzrhythmusstörungen diagnostiziert wurden, spielt der 25-Jährige nach vier Herz-Operationen nun sowohl mit einem implantierten, als auch mit einem tragbaren Defibrillator. Bereits im November 2014 gab der Stürmer sein Comeback und konnte gleich im darauffolgenden Monat, im Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden, den Siegtreffer zum 2:1 in der Nachspielzeit erzielen.

kon