Vier Vereine kämpfen um den Aufstieg in die Regionalliga Nord

Aufstieg Nord: Zwei kommen durchs Nadelöhr

Florent Aziri, Sebastian Baar, Ian Prescott Klaus und Laurel Aug (v.l.).

Florent Aziri (Bremer SV), Sebastian Baar (Egestorf-Langreder), Ian Prescott Claus (SV Eichede) und Laurel Aug (Altona 93) kämpfen mit ihren Vereinen um den Aufstieg in die Regionalliga Nord. imago

"Dreimal ist Bremer Recht" ist ein in der Hansestadt beliebter Spruch, der vom Bremer SV auch auf dem Platz gelebt wird. Zum dritten Mal in Folge konnte der 1906 gegründete Verein das Double, bestehend aus der Meisterschaft in der Bremen-Liga und dem Bremer Landespokal, gewinnen. Für den Aufstieg hat das für den Bremer SV aber bisher nicht gereicht.

Dies liegt daran, dass es für die Regionalliga Nord nur drei Aufstiegsplätze, im Nordbereich aber insgesamt vier Oberligen gibt. Da die Oberliga Niedersachsen des mitgliedsstärksten Verbands NFV zudem einen direkten Aufstiegsrang besitzt, müssen die drei Meister der Landesverbände Hamburgs, Bremens und Schleswig-Holsteins sowie der Vizemeister der niedersächsischen Liga die zwei verbliebenen Aufstiegsplätze unter sich ausmachen.

Relegation Regionalliga - Aufstiegsrunden
Relegation Regionalliga - Tabelle - Aufstieg Südwest
Pl. Verein Punkte
1
FC Nöttingen
4
1. FC G. Egestorf/Langreder
5
2
Rot-Weiss Frankfurt
3
Altona 93 - Vereinsdaten

Gründungsdatum

28.07.1893

Vereinsfarben

Schwarz-Weiß-Rot

Bremer SV - Vereinsdaten
SV Eichede - Vereinsdaten
1. FC G. Egestorf/Langreder - Vereinsdaten

In einer Vierergruppe treten die Vereine jeweils einmal gegeneinander an, die beiden besten Mannschaften schaffen am Ende den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse. In diesem Jahr finden sich der Altonaer SV 93 (Hamburg), der SV Eichede (Schleswig-Holstein), der 1. FC Germania Egestorf-Langreder (Niedersachsen) und eben der Bremer SV in der Aufstiegsrelegation wieder.

Punkt- und Torgleichheit nach dem ersten Spieltag

Am ersten Spieltag der Relegation trennten sich der Bremer SV und Germania Egestorf-Langreder ebenso mit einem 1:1-Unentschieden wie auch Altona 93 und Eichede, wodurch noch keine Tendenz, wer denn den Aufstieg schaffen könnte, zu erkennen ist. Der zweite Spieltag steht dann am Samstag (15 Uhr) auf dem Programm, bevor sich schließlich am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) entscheidet, wer den Sprung in die Regionalliga Nord schafft.

Zwar ist die Aufstiegsrelegation nicht optimal für die Vereine, da sie trotz der Meisterschaft in ihrer jeweiligen Liga am Ende den Aufstieg verpassen könnten, aber besser als zwei einzelne Relegationsspiele wie zum Beispiel in der Aufstiegsrelegation zur dritten Liga, ist dieses Spielsystem allemal. Das sieht zumindest Klaus Gelsdorf, einer von zwei Trainern des Bremer SV, gegenüber "Radio Bremen" so: "Das ist gut für alle. Bei einer Niederlage ist man nicht gleich raus." Gelsdorf hofft darauf, im dritten Anlauf am Ende zu den glücklichen Aufsteigern gehören zu dürfen: "Wir sind immer weiter gereift, haben in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen mitgenommen. Gefühlt muss es mal stattfinden."

kon