Bremen: US-Boy spricht nach Reha von Besserung

Johannsson hofft auf schnelles Comeback

Will in Bremen endlich richtig durchstarten können: Aron Johannsson.

Will in Bremen endlich richtig durchstarten können: Aron Johannsson. picture alliance

Mut hat er, der Aron Johannsson. In den sozialen Netzwerken postete er ein Foto von sich, das schon extravagant zu nennen ist. Der US-Boy mit isländischen Wurzeln demonstrierte, an welch traumhaftem Platz er sich vor kurzem aufgehalten hat: Thracian Cliffs, ein exklusives Golf-Resort in Bulgarien, das als angesagte Destination in Europa gilt. Zu den Bildern aus diesem Luxushotel an der Schwarzmeerküste fügte er die Botschaft für die Werder-Fans an: Bald werde er wieder den kleinen weißen Ball mit dem großen runden Spielgerät tauschen können. Johannsson meldete sich zurück und hofft, "so schnell wie möglich wieder fit zu werden". Ob dies schon zum Start der Vorbereitung zur neuen Saison der Fall sein wird, bleibt weiterhin offen.

US-Amerikaner atmet auf: "Es wird endlich besser"

"Es wird endlich besser", teilte der 25-Jährige auf der Homepage des Klubs mit. Johannsson berichtete davon, dass er "sehr hart gearbeitet" habe. Seit Anfang April absolvierte er seine Rehabilitation in seiner Heimat Island. Sein Leidensweg begann schon recht früh in der letzten Spielzeit. Im September wurde eine Irritation der Nerven im Bereich der rechten Hüfte diagnostiziert. Ende Oktober musste sich der Stürmer, der für 4,5 Millionen Euro von AZ Alkmaar im letzten Sommer verpflichtet worden ist, einer Operation unterziehen. Auch danach kam der 19-malige Nationalspieler der USA nicht wieder auf die Beine. Er absolvierte kein Spiel mehr, arbeitete an seinem Comeback - zunächst in Bremen, später auf Island.

Dabei hatte Johannsson einen guten Einstand gefeiert. In den ersten Partien bildete er ein perfektes Duo mit Anthony Ujah, zur damaligen Zeit eindeutiger Stammspieler und Torjäger. Die beiden Angreifer harmonierten ausgezeichnet. Johannsson erzielte bei sechs Einsätzen zwei Treffer, die Hoffnung auf mehr aufkeimen ließen. Bis ihn die Verletzung nach dem famosen Start bremste.

Hans-Günter Klemm