Leverkusens Verteidiger fällt erneut längerfristig aus

Knorpelschaden! Hilbert bleibt das Verletzungspech treu

Roberto Hilbert (re.) gegen Matthew Leckie

Leverkusens Pechvogel Roberto Hilbert (re., im Duell mit Ingolstadts Matthew Leckie) fällt erneut längere Zeit aus. picture alliance

Es passierte kurz vor dem 0:1 der Ingolstädter. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers hatte sich Hilbert am linken Knie verletzt und wurde am Spielfeldrand behandelt. Zwar kehrte der ehemalige Nationalspieler kurzfristig auf das Spielfeld zurück, doch in der 21. Minute war dann endgültig Schluss, für ihn kam Youngster Marlon Frey auf das Feld.

Bereits am Spieltag hegten die Verantwortlichen den Verdacht, dass sich Hilbert eine schwerere Knieverletzung zugezogen habe. Und die ersten Befürchtungen wurden am Dienstag bei einer MRT-Untersuchung bestätigt: Hilbert erlitt einen Knorpelschaden, der eine Operation notwendig macht. Er wird damit für längere Zeit Bayer-Coach Roger Schmidt nicht zur Verfügung stehen.

Der erneute Rückschlag am letzten Spieltag passt zu einer Saison, die für Hilbert von Verletzungen gekennzeichnet war. Im vergangenen Herbst musste er sich bereits einer Knie-Operation unterziehen, die knapp drei Monate Pause nach sich zog. Erst Anfang Dezember kehrte er wieder zurück, allerdings nicht für lange. Denn beim 5:0 gegen Borussia Mönchengladbach am 16. Spieltag zog er sich einen Muskelbündelriss zu und fiel wieder aus. Nach seinem Comeback im Januar 2016 dauerte es dann nicht lange, ehe er sich erneut verletzte. Beim 1:4 gegen Werder Bremen am 24. Spieltag erlitt er einen Schlüsselbeinbruch.

Doch Hilbert kämpfte sich wieder zurück und feierte gegen Ingolstadt sein Comeback - ein kurzes und folgenschweres für den Pechvogel im Bayer-Trikot, wie nun konstatiert werden muss.

SvN/jer

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