2. Bundesliga

Lieberknechts Defensive geht am Stock

Braunschweig: Trainer sieht bei Boland "großes Fragezeichen"

Lieberknechts Defensive geht am Stock

Braunschweigs Torsten Lieberknecht

Hat große Abwehrsorgen: Braunschweigs Torsten Lieberknecht. picture-alliance

Für die Braunschweiger, die in der Tabelle vor dem 30. Spieltag auf Rang neun notiert sind, beginnt eine heiße Schlussphase. "Das Restprogramm ist schon enorm, da kommen noch einige Bretter auf uns zu. Wir werden alle Akteure brauchen", sagt Lieberknecht und meint damit die Partien gegen die Aufstiegskandidaten Freiburg (Montag, 20.15 Uhr, LIVE! bei kicker.de), Nürnberg und Bochum sowie gegen die Kellerkinder 1860 München und Fortuna Düsseldorf.

Personell hat der Coach jetzt schon genug Sorgenfalten auf der Stirn. "Wir müssen heute mit 16 Spielern trainieren, die ganzen Verletzungen lassen es nicht anders zu." Speziell die Defensivabteilung ist arg gebeutelt. Lieberknecht: "Es ist momentan wirklich sehr schwierig, vor allem in der Innenverteidigung. Es wird eine Herausforderung."

Spielersteckbrief Boland

Boland Mirko

Spielersteckbrief Matuschyk

Matuschyk Adam

2. Bundesliga - 30. Spieltag
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
SC Freiburg
63
2
RB Leipzig
62
3
1. FC Nürnberg
56
Trainersteckbrief Lieberknecht

Lieberknecht Torsten

Joseph Baffo zog sich beim Remis auf der Ostalb einen Innenbandriss im Knie zu und fällt ebenso wie Marcel Correia bis zum Saisonende aus. Phil Ofosu-Ayeh plagt sich noch immer mit Achillessehnenproblemen herum und konnte noch nicht ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Hoffnung besteht dafür bei Außenverteidiger Maximilian Sauer, der seine Sprunggelenksverletzung bis Montag möglicherweise auskuriert hat. Bei Mirko Boland besteht ebenso die Option, dass er bis Montag seine Hüftprobleme in den Griff bekommt. "Bei Mirko Boland müssen wir wirklich bis zum Montag abwarten. Bei ihm steht noch ein großes Fragezeichen", zeigt sich Lieberknecht besorgt.

Großer Respekt vor Freiburgs "Offensivpower"

Gegen die Freiburger, die mit 65 geschossenen Toren die mit Abstand beste Offensive in der 2. Bundesliga aufweisen, können die Personalprobleme in der Defensive besonders schwer wiegen. "Die Offensivpower der Freiburger ist schon enorm. Die Eins-gegen-Eins-Situationen werden die Partie entscheiden", erwartet der Braunschweiger Trainer Schwerstarbeit für seine Abwehrreihe. Allerdings lobt der Coach nicht nur den Angriff der Breisgauer, sondern beurteilt die Streich-Elf "als eine sehr komplette Mannschaft".

Doch sollen sich die heimischen Fans an der Hamburger Straße nicht nur am Spitzenreiter erfreuen. "Wir wollen den Fans im Heimspiel natürlich noch mal etwas bieten - auch wenn es gegen den Tabellenführer geht", sagt Adam Matuschyk.

Matuschyk will weiter treffen

Dem Ex-Kölner gelang am vergangenen Spieltag in Heidenheim in seinem 24. Spiel für die Niedersachsen der erste Treffer. Zufrieden ist der 27-Jährige damit noch nicht. "Mein Tor im vergangenen Spiel hat mich natürlich gefreut. Weitere Treffer wären sehr schön", so der 21-malige Nationalspieler Polens.

bst