SVWW: Lindner ist Gewinner des Trainerwechsels

Fröhling erwartet "physisch starke" Kieler

Torsten Fröhling, Trainer SV Wehen Wiesbaden

Bekam die Qualität der Kieler schon einmal zu spüren: Torsten Fröhling, Trainer SV Wehen Wiesbaden. imago

Bei seiner Premiere als SVWW-Coach holte Fröhling gegen Cottbus zumindest einen Punkt und blieb ohne Gegentor (0:0). Dennoch sind die Hessen seit nunmehr acht Spielen sieglos. Am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) wartet nun Holstein Kiel. Die Störche kennt Fröhling aus seiner Zeit beim TSV 1860. Mit den Münchner Löwen traf er in der Relegation 2015 auf die Kieler. Daher weiß der Coach der abstiegsbedrohten Wiesbadener, dass sein Team "eine physisch starke Mannschaft" zu erwarten hat.

Lindners Rückkehr an die Kieler Förde

Für Außenbahnspieler Jaroslaw Lindner ist dieses Spiel eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Von 2010 bis 2015 absolvierte Lindner 26 Ligaspiele (zwei Tore, zwei Assists) für Holstein Kiel. Für den SVWW kam er in dieser Saison bisher elfmal zum Einsatz, unter Sven Demandt meist nur als "Kurzarbeiter" von der Bank. Lindner profitierte vom Trainerwechsel und durfte bei Fröhlings Debüt direkt von Beginn an ran.

"Er hängt sich im Training voll rein, ist dribbelstark und schnell", begründet der Coach diese Entscheidung. Nur "effektiver muss er noch werden", fügt Fröhling hinzu. Fünf Trainingseinheiten, in denen der 27-Jährige an seiner Effektivität feilen konnte, liegen in dieser Woche schon hinter den Wiesbadenern. Dabei musste Fröhling auf eine ganze Reihe von Profis verzichten. Marc Lorenz und Steven Ruprecht fielen weiterhin auf Grund eines grippalen Infekts aus, während Alf Mintzel (Ellenbogenverletzung), Nils-Ole Book (Achillessehnenprobleme), Christian Cappek und Patrick Mayer (beide in der Reha nach Operationen) verletzt fehlten.

ms/cfl