Angstgegner Kommerz: Teil 2 der Serie "Fan-Report 2016"

Der Fußball zwischen Wirtschaftskraft und Faninteressen

Pro Samstag 15:30

Pro Samstag 15:30 - Fanprotest bei der Partie Bremen gegen Hertha am 18. Spieltag. imago

Die Meinungen zwischen einem "kleinen Tropfen auf die missliebige Spieltagszerstückelung" und einem "Schritt, wo die Kommerzialisierung der Bundesliga gegen die Faninteressen geht" sind verschieden heftig, die Richtung ist aber dieselbe: "Das geht gar nicht!"

Es ist das neueste Kapitel im ewigen Spagat zwischen Vermarktung und Fanfreundlichkeit des Fußballs. "Es ist für uns Fußballfans nervig und ermüdend, immer nur Rückzugsgefechte zu führen. Es geht nur darum, maximal den Status Quo zu halten und kaum noch darum, etwas zu optimieren", sagt ein Fan-Aktivist.

"Angstgegner Kommerz": Den kompletten zweiten Teil des großen Fan-Reports oder gleich die ganze Dienstagausgabe des kicker-Sportmagazin bei Blendle lesen!

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Ungünstige Anstoßzeiten, zu große Entfernungen zwischen den Spielorten an Werktagen, kurzfristige Spieltags-Terminierungen: Die Fans prangern einige Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte massiv an, die Verbände sitzen in mancher Hinsicht zwischen den Stühlen und müssen auch andere Interessen berücksichtigen, Europapokalspiele, Großveranstaltungen, sich überschneidende Anreisewege von verfeindeten Fangruppen und nicht zuletzt die Wünsche der TV-Sender.

Ohnehin ist das Verhältnis zwischen den Fanvertretern und den Verbänden gestört, das Misstrauen groß. Zu oft fühlten sich die Kurvengänger und Auswärtsfahrer in der Vergangenheit übergangen, nicht ernst genommen oder sogar verraten. In zwei Arbeitsgruppen seit 2007 wurde der Dialog durch die Fanvertreter beendet, der dritte Versuch wird gerade unter der Federführung der DFL gestartet. Der große Durchbruch ist allerdings auch hier nicht zu erwarten.

Lesen Sie im zweiten Teil unserer sechsteiligen Serie "Fan-Report 2016" in der aktuellen Dienstagausgabe des kicker: Warum sich die Gespräche zwischen Fanvertretern und Verbänden so schwierig gestalten, warum die DFL als Ansprechpartner über dem DFB steht und warum Bremen gegen Stuttgart als erstes Montagsspiel für die Fans ein fatales Zeichen wäre.

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Patrick Kleinmann