Frankfurt: Trainingslager zu Hause

Reinartz muss wieder in die Röhre

Kampf um den Ball: Stefan Reinartz und Hannovers Hiroshi Kiyotake (re.).

Kampf um den Ball: Stefan Reinartz und Hannovers Hiroshi Kiyotake (re.). Getty Images

"Er ist umgeknickt, wenn die Untersuchung positiv verläuft, ist es nur eine Überdehnung. Es kann auch sein, dass ein Band durch ist", betonte Bruno Hübner am Sonntag. Das 1:0 am Tag zuvor gegen Hannover 96 sorgte beim Sportdirektor für Erleichterung: "Es war ein ganz wichtiger Sieg. Wir sind einfach nur froh, dass es funktioniert hat."

Trotz des ersten Dreiers nach acht sieglosen Partien rutsche die Eintracht auf den 17. Platz ab, was Hübner nur am Rande interessiert: "Wir haben einen Tabellenplatz verloren, aber wir haben viele Mannschaften in den Abstiegskampf reingezogen. Es ist wieder dichter geworden. Von Platz neun an abwärts kann sich keiner mehr sicher fühlen."

In der Woche vor Ostern hält Trainer Niko Kovac ein improvisiertes Trainingslager ab. Wegen der schlechten Platzverhältnisse in der Region nutzt die Eintracht die guten Möglichkeiten am eigenen Stadion. Von Dienstag bis Samstag treffen sich die Spieler zum Frühstück im benachbarten Hotel, wo sie an den Tagen mit zwei Einheiten auch Mittagessen. Geschlafen wird zu Hause.

Neben Reinartz muss Kovac hierbei auch auf die Nationalspieler verzichten. Am Sonntag verabschiedeten sich Lukas Hradecky, Haris Seferovic, Constant Djakpa, Makoto Hasebe, Carlos Zambrano, Marco Fabian, Kaan Ayhan und Heinz Lindner zu ihren Länderteams. Bei Marc Stendera bestand noch Unklarheit, ob er zur U 21 reisen wird, am Sonntagabend musste er wegen leichter Adduktorenprobleme absagen, wie der Verein twitterte. Im Falle von Luca Waldschmidt und Yanni Regäsel verzichtete der DFB auf eine Nominierung.

Michael Ebert

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Hannover 96