3. Liga

Köhler: "Die Selbstzweifel müssen wir abschütteln"

Chemnitz steckt im Abstiegskampf fest

Köhler: "Die Selbstzweifel müssen wir abschütteln"

Sven Köhler

Fordert mehr Selbstbewusstsein: Der Chemnitzer Coach Sven Köhler. imago

"Wir sind glücklich und zufrieden, einen Punkt mit nach Hause zu nehmen", sagte der Chemnitzer Mittelfeldmann Philip Türpitz nach dem 1:1 beim VfB II dem vereinseigenen Kanal CFC Club-TV. Sein Gesicht sagte aber etwas anderes - an der enttäuschten Miene war deutlich abzulesen, dass sich die Himmelblauen mehr erhofft hatten im Abstiegsduell beim Tabellenletzten. Der 24-Jährige resümierte: "Das war kein gutes Spiel von beiden Mannschaften."

Auf beiden Seiten war die Unsicherheit spürbar. So versagten CFC-Offensivmann Frahn nach 50 Minuten die Nerven, als er einen Elfmeter deutlich über das Tor setzte. Eine Viertelstunde vor Schluss gingen die Schwaben durch Cacau in Führung - dabei profitierten sie auch von Unzulänglichkeiten in der Chemnitzer Defensive, die den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bekam. Köhlers Debüt wurde gerettet, als die Himmelblauen wenige Minuten vor dem Abpfiff einen zweiten Elfmeter bekamen. Diesmal behielt Anton Fink die Nerven und verwandelte.

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15.01.1966

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Das war kein gutes Spiel von beiden Mannschaften.

CFC-Mittelfeldmann Philip Türpitz

"Man hat gesehen, dass sich der eine oder andere Spieler in dieser Situation zu viele Gedanken macht und an sich zweifelt", stellte Köhler fest. "Das müssen wir abschütteln." Dass sein Team trotz der Rückschläge am Ende doch noch den Ausgleich erzielte, zeuge von Moral. "Ich möchte mich bei der Mannschaft bedanken, dass sie sich diesen Punkt erkämpft hat", so der 50-Jährige.

Am kommenden Samstag (14 Uhr, LIVE! auf kicker.de) soll es nach neun Partien ohne Dreier endlich wieder mit einem Sieg klappen. Mit den Würzburger Kickers kommt allerdings der starke Tabellensechste nach Chemnitz. Gegen die Kickers muss Köhler auf Stürmer Ronny König verzichten, der sich gegen Stuttgart II seine fünfte Gelbe Karte abholte.

kon