Ohne gesperrten Podolski 0:2 bei Gaziantepspor

Galatasaray-Coach Denizli tritt zurück

Mustafa Denizli

Rücktritt: Mustafa Denizli ist nicht mehr Trainer von Galatasaray. imago

Der Traditionsklub aus Istanbul kommt auf fremden Plätzen einfach nicht in die Gänge und bot auch beim Tabellenneunten der SüperLig speziell in der Defensive eine bedenkliche Leistung. Bereits in der fünften Minute brachte Emre Nefiz die Hausherren in Front, nach dem Seitenwechsel entschied Daniel Larsson (54.) die Partie frühzeitig.

Für Galatasaray war dies das achte Auswärtsspiel ohne Sieg, womit der Podolski-Klub vom dritten auf den fünften Tabellenplatz abrutschte und so um die Europapokal-Teilnahme bangen muss. Trainer Mustafa Denizli deutete nach der Partie im Fernsehen an, dass er seinen Rücktritt einreichen will. "Ich habe die Entscheidung schon persönlich getroffen", so Denizli, der Ende November auf Interimscoach Claudio Taffarel gefolgt war. Die anschließenden Beratungen mit Vereinspräsident Dursun Özbek führten dazu, dass der frühere türkische Nationalcoach Denizli zurücktrat, wie der Verein am Dienstag bestätigte. Zunächst wird Co-Trainer Orhan Atik die Aufgaben Denizlis übernehmen.

Spielersteckbrief Podolski

Podolski Lukas

Türkei - 23. Spieltag
Türkei - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Fenerbahce Istanbul
53
2
Besiktas Istanbul
51
3
Konyaspor
40
Trainersteckbrief Denizli

Denizli Mustafa

Galatasaray Istanbul - Vereinsdaten

Gründungsdatum

20.10.1905

Vereinsfarben

Gelb-Rot

Podolski selbst konnte bei der Partie bei Gaziantepspor in Südostanatolien unweit der syrischen Grenze nicht ins Geschehen eingreifen. Der Ex-Bundesligaspieler hatte am vergangenen Spieltag gegen Trabzonspor seine vierte Gelbe Karte gesehen und war deshalb gesperrt. Dies traf auch für den Niederländer Wesley Sneijder zu.

In der Europa League musste Galatasaray zuletzt gegen Lazio Rom klein beigeben. Die Türken unterlagen in der italienischen Hauptstadt mit 1:3, das Hinspiel endete 1:1. Podolski blieb in diesem Spiel torlos, sein Weltmeister-Kollege Miroslav Klose traf am vergangenen Donnerstag zum Endstand.

bst/nik