Hamburg: "Nach der Pause haben wir zu viel zugelassen"

Drmic: Noch ungeschlagen und mit Aufwärtstrend

Kommt immer besser in Schwung: Hamburgs Angreifer Josip Drmic hier links gegen Frankfurts Yanni Regäsel.

Kommt immer besser in Schwung: Hamburgs Angreifer Josip Drmic hier links gegen Frankfurts Yanni Regäsel. imago

Dem schwachen Debüt gegen Köln (1:1) folgte ein ganz zarter Aufwärtstrend mit mehr Szenen gegen Mönchengladbach (3:2) und nun die Steigerung in Frankfurt. In einer Szene hatte der 23-Jährige zudem Pech. Yanni Regäsels Halten in der 56. Minute hätte einen Strafstoßpfiff nach sich ziehen müssen, dennoch ist diese Situation ein Beleg, dass sich Drmic immer mehr annähert an die gefährliche Zone. Aus seiner Sicht nicht nur ein Resultat der besseren Eingewöhnung, sondern auch der Spielstärke von Aaron Hunt. Der Ex-Bremer hat sein Formtief überwunden, setzt die Nebenleute immer wieder gut in Szene. "Mit Hunt und auch mit Artjoms Rudnevs funktioniert das Zusammenspiel gut", sagt Drmic.

Wirklich zufrieden indes war er mit dem 0:0 in Frankfurt nicht. "Wir hatten für unsere gute erste Halbzeit eigentlich mehr als einen Punkt verdient, hätten einige Angriffe noch besser zu Ende spielen müssen." Ein weiterer Kritikpunkt: "Nach der Pause haben wir zu viel zugelassen, sodass wir am Ende sogar mit dem Punkt zufrieden sein mussten." Der eine Zähler bedeutet aber auch einen erfreulichen statistischen Aspekt: Mit Drmic ist der HSV noch ungeschlagen.

Sebastian Wolff

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