Interview mit Joshua Kimmich

"Gegen Robert und Thomas ist es sehr unangenehm"

Joshua Kimmich

Wird wohl auch bei Juventus Turin in der Innenverteidigung stehen: Joshua Kimmich. Getty Images

kicker: Ist das Duell mit Juventus das bisherige Highlight Ihrer Karriere, Herr Kimmich?

Joshua Kimmich (21): Ja, kann man so sagen. Ein Champions-League-Achtelfinale in Turin ist schon etwas Schönes.

Spielersteckbrief Kimmich

Kimmich Joshua

kicker: Wie bereiten Sie sich darauf vor?

Kimmich: Eigentlich wie auf jedes andere Spiel. Jeder hat da seine persönlichen Abläufe. Man sollte nicht großartig etwas verändern.

kicker: In Darmstadt spielten Sie das fünfte Mal Innenverteidiger. Merken Sie Fortschritte von Spiel zu Spiel?

Kimmich: Ja. Ich bekomme mehr Sicherheit im Stellungsspiel, die Abläufe sind jetzt drin, das passt.

kicker: Nach Holger Badstuber und David Alaba hatten Sie mit Serdar Tasci bereits den dritten Partner. Wie lief es?

Kimmich: Das war auch in Ordnung. Bei uns macht es keine großen Unterschiede, wer spielt.

kicker: Haben Sie sich schon damit befasst, dass in Turin andere Sturmkaliber auf Sie zukommen?

Kimmich: Nein, im Training kommen ja auch andere Kaliber auf mich zu.

kicker: Robert Lewandowski und Thomas Müller haben alle zehn Rückrundentore der Bayern erzielt. Zufall oder ist die Mannschaft abhängig von den beiden?

Kimmich: Was heißt abhängig? Im Endeffekt ist es egal, wer die Tore macht. Die beiden haben gerade einen Lauf.

kicker: Kommt es in Turin auch auf die beiden an?

Kimmich: Nicht nur. Die Tore müssen auch vorbereitet werden.

kicker: Geben Ihnen die beiden auch mal Tipps, wie man gegen Weltklassestürmer verteidigt?

Kimmich: Tipps nicht, aber wenn ich im Training gegen Robert oder Thomas spiele, ist es schon sehr unangenehm. Da kann man schon sehen, dass es schwer gegen sie ist. Wie die sich bewegen, da muss man immer aufpassen.

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