Schalke: Vertrag bis 2020

Offiziell! Heidel beerbt Heldt

Horst Heldt und Christian Heidel

Wird Horst Heldt auf Schalke im Sommer ablösen: Christian Heidel (rechts). imago

"Wir sind davon überzeugt, dass Christian Heidel mit seiner unbestrittenen sportfachlichen Kompetenz und Erfahrung, seinen erwiesenen Führungsqualitäten und seiner positiven Ausstrahlung der richtige Mann für den FC Schalke 04 ist", erklärte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies. Der Aufsichtsrat hat sich dabei ohne Gegenstimme für Heidel entschieden, wobei Sergey Kupriyanov, stellvertretender Leiter der Kommunikationsabteilung von Gazprom, bei dem Treffen gefehlt hat. Zudem wird Heidel Teammanager Axel Schuster von Mainz mit nach Gelsenkirchen nehmen.

Ab April soll Heidel, der nach dem Treffen von einem "regen und freundlichen Austausch" sprach, in die Geschäfte auf Schalke eingreifen. Der gebürtige Mainzer, seit 1992 beim FSV als Manager und Vorstandsmitglied im Amt, wird auf Schalke zum Vorstand Sport und Kommunikation. Nach seiner nun erfolgten Präsentation vor dem Aufsichtsrat unter Führung von Clemens Tönnies kann Heidel jetzt auch offiziell die Zukunftsplanung auf Schalke angehen. Wichtige Personalien hatte in den vergangenen Tagen und Wochen noch Horst Heldt abgearbeitet und unter anderem den Vertrag mit Kapitän Benedikt Höwedes bis 2020 verlängert. Heldt wird seine Aufgaben vertragsgemäß bis zum Saisonende weiterführen.

FC Schalke 04 - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.05.1904

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Werder Bremen - Vereinsdaten

Gründungsdatum

04.02.1899

Vereinsfarben

Grün-Weiß

1. FSV Mainz 05 - Vereinsdaten

Gründungsdatum

16.03.1905

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Schröder soll in Mainz übernehmen

Als Nachfolgeregelung ist in Mainz Folgendes geplant: Rouven Schröder soll bereits im April übernehmen. Der Direktor Profi-Fußball und Scouting bei Werder Bremen war am Wochenende schon nicht mehr gemeinsam mit der Mannschaft zum Auswärtsspiel in Ingolstadt gereist. Thomas Eichin hatte vor einer Woche gesagt, dass es schnell gehen könne mit Schröder, wenn Heidels Wechsel zu Schalke offiziell sei. Nun will sich der Werder-Sportdirektor nicht mehr äußern. Die Hanseaten warten auf die offizielle Anfrage aus Mainz. Das deutet darauf hin, dass man in Bremen noch versucht, Ablöse für Schröder, dessen Vertrag bis 2017 läuft, herauszuhandeln.

Am Montag wird in Mainz um 12 Uhr eine Pressekonferenz stattfinden, bei der Heidel und FSV-Präsident Harald Strutz gemeinsam vor die Medien treten. Einigen sich die Nullfünfer schnell mit Werder, könnte auch die Personalie Schröder offiziell kommuniziert werden.

obi/tl/bh/tru

Von Baumann bis Zorc: Laufzeiten der Managerverträge