Hannover: Kurzauftritt im Mittwochstraining

Kiyotake-Rückkehr verzögert sich

Hannovers Sorgenkind: Hiroshi Kiyotake.

Hannovers Sorgenkind: Hiroshi Kiyotake. imago

Trotz der jüngst beim 3:1 in Stuttgart demonstrierten Stärke des BVB: Wenn es am Samstag um Pokalehren ginge, stünden die Chancen für Hannover 96 in Dortmund ungleich besser als in der Meisterschaft - jedenfalls statistisch gesehen. Fünfmal trafen beide Teams in der Geschichte des Wettbewerbs aufeinander, viermal schaltete 96 den westfälischen Konkurrenten aus.

In der Liga allerdings relativieren sich die rechnerischen Erfolgsaussichten der Gäste beträchtlich: In bislang 49 Treffen um Punkte gewann Hannover elfmal, verlor aber 24-mal. Die restlichen 14 Partien endeten unentschieden. Neue Hoffnungen konnte auch der Trainingstag nicht schüren. Gar nicht erst auf dem Platz stand Neu-Stürmer Hugo Almeida, der sich im Stadion lediglich wegen seiner Rückenprobleme behandeln ließ - Einsatz am Samstag fraglich. Felix Klaus und Oliver Sorg absolvierten nach ihren Knieverletzungen ebenso wie Leon Andreasen (Knöchel) ein individuelles Training.

Besonders bitter: Auch die Rückkehr von Hoffnungsträger Hiroshi Kiyotake verzögerte sich an diesem Mittwoch weiter. Während der Japaner entgegen ursprünglicher Planungen schon am Dienstag gefehlt hatte, blieb er auch am Vormittag dem Mannschaftstraining erneut fern. Am Nachmittag stieß der 26-Jährige zwar zu den Kollegen auf dem Platz, verabschiedete sich aber bereits nach einem kurzen Aufwärmprogramm wieder, um das individuelle Aufbautraining nach seinen Fußverletzungen fortzusetzen. Die Chancen, dass Kiyotake - beim letzten Gastspiel in Dortmund noch umjubelter Siegtorschütze zum 1:0 - nach diesem Kurzauftritt in den Spielkader für Samstag rücken kann, verringern sich damit weiter.

Michael Richter