Frankfurt kann im Tableau am Kleeblatt vorbeiziehen

FSV-Kapitän Konrad: Respekt vor Fürths Fixpunkt

Konrad (r.) vs. Torres

Namensvetter Torres (KSC) ist ausgebremst. Selbiges hat Manuel Konrad auch mit Fürths Juergen Gjasula vor. imago

"Die Jungs waren auf den Punkt da und haben die Aufgabe angenommen. Wir haben gar nichts zugelassen, alle haben sensationell mitgearbeitet. Wir sind jetzt körperlich nochmal auf einem anderen Stand. Daran wollen wir am Freitag anknüpfen", zeigte sich Trainer Tomas Oral mit dem Auftritt in Karlsruhe zufrieden. Dort sicherten sich die Frankfurter immerhin schon den 14. Auswärtspunkt - ganze fünf Zähler mehr, als man bislang im eigenen Stadion verbuchen konnte (9).

Konrad erwartet "hartes Stück Arbeit"

Die Zielsetzung für Freitag ist dennoch klar: "Es wird eine Partie auf Augenhöhe. Wir spielen zuhause, wollen punkten", kündigt Oral an. Immerhin konnte der Gegner aus Fürth in den letzten fünf Spielen keinen Sieg verbuchen (vier Niederlagen, ein Remis), patzte auch zum Auftakt gegen St. Pauli (0:2). Kapitän Manuel Konrad, der am Freitag sein 150. Zweitligaspiel bestreiten wird, hofft deshalb auf den vierten Heimsieg: "Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit, aber aus unserem Spiel in Karlsruhe kann man sehr viel Positives mitnehmen. Ich habe ein gutes Gefühl und bin guter Dinge, dass wir die drei Punkte hierbehalten." Zumal der Frankfurter Kader aus Konrads Sicht "viel besser" ist, "als die Tabelle hergibt".

Spielersteckbrief Konrad

Konrad Manuel

Trainersteckbrief Oral

Oral Tomas

Mittelfeldduell mit Gjasula

Bei Fürth trifft der defensive Mittelfeldspieler auch auf einen alten Bekannten: Jürgen Gjasula lief selbst von 2009 bis 2011 für den FSV auf. Für Konrad ist sein ehemaliger Teamkollege "der Fixpunkt" im Spiel der Fürther, den es am Freitag auszuschalten gilt. Ein besonderer Anreiz sollte zudem die Tabelle sein: Mit einem Sieg zieht der FSV vorbei an der SpVgg.

Susanne Müller