Der Comeback-Plan des verletzten VfL-Stürmers

Dost schuftet und zittert mit

Bas Dost

Arbeitet nach Verletzung am Comeback: Bas Dost. imago

Am Wochenende hat er sie mal wieder gesehen. Bas Dost war in Krücken in der Arena, um seinen Kollegen auf Schalke vor Ort die Daumen zu drücken. Half nichts, der VfL verlor mit 0:3 . Ein Spiel, in dem deutlich wurde, wie wichtig der Stürmer derzeit für den Tabellenachten wäre. Dost ist mit sieben Saisontreffern nach wie vor bester Wolfsburger Torschütze, auch wenn er von der Winterpause seinen Stammplatz eingebüßt hatte. Mit neuem Schwung wollte der Oranje-Angreifer dann in die Rückrunde starten, im Trainingslager in Portugal brach er sich jedoch den Mittelfuß. "Das ist bitter", sagt Dost im Gespräch mit dem kicker, "aber ich versuche, dass ich so schnell wie möglich wieder da bin."

Geduld ist dennoch weiterhin gefragt. Der Knochen am linken großen Zeh ist gebrochen und wurde fixiert, noch trägt Dost Gips und ist auf Gehhilfen angewiesen. "Die aber kommen am Wochenende weg", freut sich der 26-Jährige über jeden Fortschritt, "dann kann ich beginnen, den Fuß zu belasten." Schon jetzt schuftet er in seiner niederländischen Heimat täglich am Comeback, absolviert Krafttraining, stärkt die Beine und den Oberkörper.

Meist aus der Ferne verfolgt er die Probleme seines Teams, mit dem er über die mannschaftsinterne Nachrichten-Gruppe weiter eng verbunden ist. Auch durch diverse Telefonate mit Teamkollegen hält er sich auf dem Laufenden. Die Krise nimmt Dost mit. "Es ist schade, dass es im Moment nicht so gut funktioniert." Der Torjäger könnte helfen - und will dies auch bald wieder tun. Dosts Plan: In rund zwei Wochen will er mit leichten Übungen auf dem Rasen beginnen. "Dann hoffe ich, dass ich Ende März wieder spielen kann." Noch rechtzeitig zum Saisonendspurt.

Thomas Hiete