Gegen Lautern will Paderborn endlich wieder punkten

Effenberg erwartet "kampfbereite" Spieler

Stefan Effenberg

Setzt im Spiel gegen Kaiserslautern auf die Kampfbereitschaft seiner Spieler: Paderborns Coach Stefan Effenberg. picture alliance

Trotz der Serie von acht Spielen ohne Sieg wollen sich Effenberg und seine Mannschaft nicht unterkriegen lassen. Gegen Kaiserslautern soll am kommenden Freitag nun endlich die Trendwende her. Erste Ansätze dafür zeigten die Paderborner schon im Auswärtsspiel in Sandhausen (0:1). Doch am Ende musste sich die Effenberg-Elf wieder geschlagen geben. Paderborns Coach gab sich aber auf der Pressekonferenz am Mittwoch optimistisch, dass seine Jungs die jüngste Niederlage inzwischen gut verarbeitet haben und sich jetzt nur auf das nächste Spiel konzentrieren.

Während die Defensive im Vergleich zu den Spielen vor der Winterpause in Sandhausen deutlich stabiler war, haperte es vor allem in der Offensive. Auch die beiden Neuzugänge Nicklas Helenius und Jakub Sylvestr sorgten in ihrem ersten Einsatz noch nicht für die gewünschte Durchschlagskraft im Angriff. Gegen Kaiserslautern könnten sie eine zweite Chance erhalten. So ist auch Helenius, der beim Training am Dienstag wegen Rückenproblemen fehlte, wieder einsatzbereit.

Spielersteckbrief Sebastian

Sebastian Tim

Spielersteckbrief Bakalorz

Bakalorz Marvin

Spielersteckbrief Sylvestr

Sylvestr Jakub

Spielersteckbrief Helenius

Helenius Nicklas

Spielersteckbrief Pepic

Pepic Mirnes

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Neuzugang Sebastian hofft auf ein "Erfolgserlebnis"

Verzichten muss Effenberg dagegen auf SCP-Kapitän Marvin Bakalorz, der wegen Meckerns in der Partie gegen den SV Sandhausen seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison sah. Wer statt Bakalorz neben Mirnes Pepic, den Effenberg für seine Leistung gegen Sandhausen lobte, im defensiven Mittelfeld spielen wird, ließ Paderborns Trainer noch offen. Für Stabilität in der Abwehr wird vermutlich wieder Neuzugang Tim Sebastian sorgen, der schon in seinem ersten Einsatz für die Paderborner überzeugte und das Zeug zum Führungsspieler hat. Gegen Kaiserslautern hofft der Innenverteidiger nun auf ein "Erfolgserlebnis". Entscheidend sei, dem Gegner von Anfang an das Gefühl zu geben, dass in Paderborn nichts zu holen sei, sagte der Ex-Leipziger im vereinseigenen Klub TV. "Ich hoffe, dass wir von Beginn an ein Zeichen setzen können, den Gegner in der gegnerischen Hälfte einschnüren, uns offensiv was trauen und hinten versuchen, relativ schnörkellos zu verteidigen", gibt der 32-jährige Sebastian die Taktik für das kommende Heimspiel vor.

Mehr Kampfbereitschaft fordert auch Effenberg von seinen Spielern: "Wir nehmen das Spiel an, aber das tut Kaiserslautern auch. Man muss kämpfen!" Wichtig sei vor allem die "Eigenmotivation" jedes einzelnen. Glaubt man den Beobachtungen von Neuzugang Sebastian, muss sich der Trainer keine Sorgen machen. "Ich sehe, dass draußen auf dem Platz unheimlich Gas gegeben wird, richtig Feuer in den Einheiten drin ist, dass der Wille da ist", so der Innenverteidiger. "Wir müssen sicherlich zusehen, dass wir jetzt ein paar Erfolgserlebnisse bekommen, damit der Kopf dann eben auch frei ist und wir befreit und mutig aufspielen." Die nächste Chance dazu haben die Paderborner nun am Freitag gegen den FCK.

kon