Bundesliga

Breitenreiter lobt Schöpf und ermahnt Belhanda

Der Trainer über Schalkes Winterzugänge

Breitenreiter lobt Schöpf und ermahnt Belhanda

Überzeugte Trainer André Breitenreiter in nur 180 Sekunden: Schalkes Neuzugang Alessandro Schöpf.

Überzeugte Trainer André Breitenreiter in nur 180 Sekunden: Schalkes Neuzugang Alessandro Schöpf. picture alliance

Drei Minuten durfte Alessandro Schöpf (21) beim 2:0-Sieg in Darmstadt ran - es waren 180 Sekunden, die seinen Trainer beeindruckt haben. "In der kurzen Zeit hat er so viel bewegt wie manch anderer Fußballprofi in 90 Minuten nicht", sagte Breitenreiter. "Wenn jeder Einwechselspieler so eine Performance bietet, ziehe ich alle Hüte."

Ob sich der bis 2019 verpflichtete Ex-Nürnberger Schöpf mit seinem Kurzauftritt gleich einen Startplatz für die Partie gegen Wolfsburg verdient hat, sei einmal dahingestellt. Seine allgemeinen Einsatzchancen scheinen aktuell jedenfalls größer zu sein als die von Belhanda.

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Trainersteckbrief Breitenreiter

Breitenreiter André

Breitenreiter ermahnt Belhanda

Der nur bis zum Saisonende von Dynamo Kiew ausgeliehene Mittelfeldmann war im Januar ins Trainingslager nach Florida nachgereist und hatte vom Fleck weg "gute Ansätze gezeigt", sagt Breitenreiter - diesen Eindruck konnte der trickreiche und schnelle 25-Jährige zuletzt aber kaum mehr bestätigen. Breitenreiter hat Belhanda deshalb bereits ermahnt. "In den letzten 14 Tagen war mir das zu wenig, das habe ich ihm auch gesagt", berichtete der Trainer.

"Hoher Konkurrenzkampf in der Offensive"

Unterm Strich zeigt sich Breitenreiter zufrieden mit der Transferbilanz des Winters. Die beiden Mittelfeldspieler Belhanda und Schöpf sorgen für einen "hohen Konkurrenzkampf in der Offensive. Das war mir wichtig", sagt der Coach.

Gerne hätte er nicht zuletzt angesichts des Langzeitausfalls von Kapitän Benedikt Höwedes (Muskelverletzung) auch einen Innenverteidiger hinzugewonnen, Breitenreiter betont jedoch im Hinblick auf den Kandidaten-Pool, "dass wir vom Gesamtpaket her nicht überzeugt waren". Überzeugt seien die Schalker davon, "dass wir den richtigen Kader haben", und zwar "auch in der Defensive". Zumindest darüber kann man in Anbetracht der eher dünnen Personaldecke geteilter Meinung sein.

Toni Lieto