Preußen Münster will jetzt nachlegen

Traumstart für Steffen: "Es fühlt sich toll an"

Horst Steffen

Hatte bei seinem Debüt Grund zu lachen: Münsters Trainer Horst Steffen. imago

Bereits nach 16 Minuten führte Preußen Münster durch Treffer von Rogier Krohne und Marcel Reichwein mit 2:0 gegen Rot-Weiß Erfurt. Die Mannschaft von Trainer Horst Steffen legte angetrieben vom Publikum fulminant los. "Wir haben letzte Woche nicht gespielt, da war jeder heute heiß", sagte Torschütze Krohne nach dem Spiel.

Die Gäste hatten zwar im ersten Durchgang auch einige gute Chancen, speziell Carsten Kammlott hätte zwei Tore machen können. Doch es ging mit einem 2:0 in die Kabine. Danach passierte etwas kurioses, als Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus verletzungsbedingt nicht weitermachen konnte. Ein Ersatz-Schiedsrichter wurde gefunden: Assisent Marcel Gasteier übernahm die Spielleitung, Florian Kaposty ging an die Linie. Der zweite Durchgang startete mit einer halben Stunden Verspätung. Doch so wirklich nahm das Spiel nach dem Seitenwechsel keine Fahrt auf. Erfurt versuchte es zwar, wurde aber nicht wirklich gefährlich. Münster stand sicher und ließ kaum etwas zu. So blieb es am Ende beim 2:0.

Spielersteckbrief Reichwein

Reichwein Marcel

Spielersteckbrief Krohne

Krohne Rogier

Trainersteckbrief Steffen

Steffen Horst

Preußen Münster - Vereinsdaten

Gründungsdatum

30.04.1906

Erster Sieg seit sechs Spielen

"Es fühlt sich toll an", sagte Steffen. "Es ist schön, das Spiel gewonnen zu haben. Wir starten jetzt mit einem guten Gefühl in die Runde." Dabei war es nicht einfach an diesem Tag, das Wetter ließ es nicht zu, sauberen Fußball zu spielen. "Der Boden hat nicht viel Fußball hergegeben", weiß auch Steffen. "Wir mussten mehr kämpfen und das ist uns gut gelungen."

Spielbericht

Durch diesen Dreier beenden die Preußen eine Serie von zuletzt sechs Spielen ohne Sieg (0/2/4). Den letzten Erfolg gab es am 31. Oktober gegen Holstein Kiel (2:0). "Wir haben lange Zeit drauf warten müssen, heute war es wieder so weit", freute sich Reichwein, der aber weiß: "Es gibt einem jetzt ein gutes Gefühl, aber das soll nur der Anfang sein." Den nächsten Schritt will Münster am kommenden Samstag (14 Uhr) beim FSV Mainz II machen.

mst