Bundesliga

Folgt beim HSV auf Mané auch Traoré?

Chelsea-Stürmer soll ebenfalls auf Leihbasis kommen

Folgt beim HSV auf Mané auch Traoré?

Bertrand Traoré

Im Visier des HSV: Bertrand Traoré vom FC Chelsea soll an die Alster wechseln. imago

So weit wie im Fall Mané ist der HSV mit Traoré und dessen Arbeitgeber FC Chelsea noch nicht. Wie fast alles an der Elbe ist die Darstellbarkeit auch eine Frage des Geldes. Klar ist nur: Traoré würde als Mittelstürmer extrem Abhilfe schaffen: Bei Pierre-Michel Lasogga besteht grundsätzlich das Risiko, dass bei einer erneuten Schulter-Verletzung eine Operation unumgänglich wird; Ivica Olic spielt in den Planungen von Bruno Labbadia keine wirkliche Rolle mehr, obwohl der Coach betont: "Keiner ist bei uns chancenlos."

Dafür gibt es tatsächlich genügend Beispiele. In der Vorsaison hatte er Slobodan Rajkovic, Gojko Kacar und Ivo Ilicevic vom Abstellgleis geholt, zum Rückrundenstart bekam plötzlich Artjoms Rudnevs, in der Hinserie nicht einmal im Kader, seine Chance. Dass Rudnevs plötzlich Joker ist und Olic sowie auch Sven Schipplock auf der Tribüne saßen, zeigt aber auch die Not-Situation im Sturm: Außer Lasogga hat bislang kein Stürmer getroffen.

Spielersteckbrief Traoré
Traoré

Traoré Bertrand

Spielersteckbrief Carlos Mané
Carlos Mané

Cardoso Mané Carlos Manuel

Hamburger SV - Vereinsdaten

Gründungsdatum

29.09.1887

Vereinsfarben

Blau-Weiß-Schwarz

Sporting Lissabon - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.07.1906

Vereinsfarben

Grün-Weiß

Deshalb verfolgen die HSV-Bosse diesen Plan: Sind nach der Mané-Leihe noch finanzielle Mittel da, wird auch mit Nachdruck an einem Leihgeschäft mit Traoré gearbeitet. Dessen Weg bei den Londonern hat zuletzt in die Sackgasse geführt. In der Premier League sind für den Burkiner in dieser Spielzeit erst sieben Einsatzminuten notiert.

Sebastian Wolff